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Pfizer streicht 6000 Stellen

Berlin - Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer will nach der Übernahme des Konkurrenten Wyeth acht Produktionsstätten schließen und 6000 Stellen streichen. Auch Deutschland ist betroffen: Die beiden Standorte in Freiburg (Baden- Württemberg) und Illertissen (Bayern) bleiben zwar erhalten, wie Pfizer Deutschland am Dienstag mitteilte. Im Werk Illertissen sollen aber Stellen abgebaut werden. Hier sind etwa 550 Mitarbeiter beschäftigt. Wie viele und welche Stellen betroffen sein werden, ergebe die Detailplanung, teilte Pfizer mit. Das Unternehmen werde für die betroffenen Mitarbeiter faire Lösungen anbieten. dpa

Finanzämter nehmen mehr ein

Düsseldorf - Der deutsche Fiskus nimmt erstmals seit 14 Monaten wieder mehr Steuern ein. Wie das „Handelsblatt“ am Dienstag aus dem Bundesfinanzministerium erfuhr, stiegen die Einnahmen der Finanzämter im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,4 Prozent. Das sind 1,6 Milliarden Euro mehr als vor einem Jahr. Neben der Körperschaftsteuer habe sich besonders die Lohnsteuer „erheblich besser als in den Vormonaten entwickelt“, hieß es im Bundesfinanzministerium. Wesentlicher Grund dürfte die geringere Kurzarbeit gewesen sein. HB

Heizkosten 2009 gesunken

Berlin - Die Bundesbürger haben 2009 im Durchschnitt 14 Prozent weniger für das Heizen ausgegeben als im Jahr zuvor. Das geht aus dem bundesweiten Heizspiegel hervor, der am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde. Danach hatten die Haushalte in Deutschland im vergangenen Jahr durchschnittlich Heizkosten in Höhe von 718 Euro. Der Verbrauch an Heizenergie sank 2009 um knapp zwei Prozent. Die lange Kälteperiode des vergangenen Winters begann erst Ende Dezember. Der deutliche Preisrückgang sei aber nicht dauerhaft, sagte CO2online- Geschäftsführer Johannes Hengstenberg. „Bereits in den ersten Monaten dieses Jahres sind die Energiepreise wieder stark gestiegen.“dpa

BMW ruft Motorräder zurück

München - BMW muss weltweit fast 122 000 Motorräder wegen möglicher Bremsprobleme zurückrufen. In Deutschland seien knapp 24 000 Maschinen betroffen. Dabei gehe es um Boxermodelle und um die K1200 GT, die zwischen August 2006 und Mai 2009 in Berlin produziert worden seien, sagte ein Konzernsprecher am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der „Autogazette“. Bei den Maschinen könne durch Vibrationen beim Fahren Bremsflüssigkeit auslaufen und im schlimmsten Fall zu einem Versagen der Vorderradbremse führen. Laut Sprecher sind BMW keine Unfälle durch das Auslaufen der Flüssigkeit bekannt. Die Hinterradbremsen seien von dem möglichen Problem nicht betroffen.rtr

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