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EZB startet mit Neubau



Frankfurt am Main - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Mittwoch in Frankfurt den Grundstein für den Bau ihrer neuen Zentrale gelegt. Bis 2014 will die EZB im Frankfurter Ostend direkt am Main einen Doppelturm von knapp 200 Metern Höhe errichten. Die Gesamtkosten des Baus, der die denkmalgeschützte frühere Großmarkthalle integriert, werden auf mindestens 850 Millionen Euro geschätzt. Die Zentralbanker hatten das Projekt 2008 auf Eis gelegt, da kein Generalunternehmer gefunden wurde, der das Gebäude für die vorgesehenen Kosten von 500 Millionen Euro bauen wollte. dpa

Franzosen flankieren Desertec

Paris - Frankreichs Industrie entdeckt den Solarstrom aus der Wüste: Wie das „Handelsblatt“ berichtet, wollen französische Firmen in der kommenden Woche ein Industrie-Konsortium namens „Transgreen“ gründen. Ziel sei es, ein Stromnetz unter dem Mittelmeer zu bauen, um Strom zwischen Afrika und Europa zu transportieren. Der Strom könnte aus Kraftwerken stammen, die die deutsche Desertec-Initiative in der Mittelmeerregion bauen möchte. Auch Siemens will dem Bericht zufolge der Initiative beitreten. HB

Die Welt will Smartphones

Düsseldorf - Die Smartphone-Verkäufe haben weltweit im ersten Quartal massiv zugenommen. Der Absatz der für das Internet optimierten Handys stieg im Vergleich zum Vorjahresquartel um 48 Prozent auf über 54 Millionen Stück. Das meldete am Mittwoch das US-Marktforschungsunternehmen Gartner. Der Gesamtabsatz von Mobiltelefonen legte um 17 Prozent auf 314 Millionen Stück zu. Unter den Handy-Betriebssystemen profitierte vor allem Googles Android, das seinen Marktanteil von praktisch null auf über neun Prozent steigerte. men



Solidaritäts-Demo für Griechenland

Berlin - Mehr als 200 Menschen haben am Mittwochabend in Berlin vor dem Bundesfinanzministerium gegen den von der EU und dem IWF verordneten Sparkurs in Griechenland demonstriert. Attac Berlin, Verdi Berlin und das linke Berliner Krisenbündnis hatten unter dem Motto „Von Athen bis Berlin – Banken und Konzerne sollen für die Krise zahlen“ zu der Demonstration im Vorfeld der Finanzmarktkonferenz aufgerufen. Das Milliardenpaket von EU und IWF komme nicht den Griechen zugute, sondern diene Banken und Anlegern, kritisierte das Berliner Krisenbündnis. „Streicht die griechischen Schulden“, forderte Verdi. jmi

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