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Mit Bachelor-Abschluss meist

nicht lange auf Jobsuche

Bachelor-Absolventen sind nicht länger auf Jobsuche als Akademiker mit klassischen Abschlüssen. Das hat eine Studie der Universität Kassel ergeben. Demnach dauert die Stellensuche von Uni-Abgängern mit Bachelor im Schnitt 3,2 Monate – ähnlich lange wie mit einem Diplom (3,0). Magister-Absolventen brauchen sogar länger (4,3). Bewerber mit einem Bachelor von der Fachhochschule sind dagegen schneller – im Schnitt vergehen 2,7 Monate, bis sie eine Beschäftigung gefunden haben. Sie schneiden damit besser ab als Absolventen mit Diplom (2,9).    Angst vor Arbeitslosigkeit müssen Bachelor-Absolventen nicht haben - auch wenn seine Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt oft bezweifelt wird: 18 Monate nach dem Abschluss sind nur drei Prozent (Universität) beziehungsweise vier Prozent (Fachhochschule) arbeitslos. Für die Studie wurden im Wintersemester 2008/2009 rund 35 000 Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2007 von 48 Hochschulen befragt. dpa

Jobsuche via Xing & Co.

lohnt nicht für jeden

Von Business-Netzwerken wie Xing oder Linkedin dürfen Jobsuchende nicht zu viel erwarten. In Bereichen mit wachsendem Fachkräftemangel könne es zwar passieren, dass ein Personaler oder Headhunter auf ihr Online-Profil aufmerksam wird und ihnen einen Job anbietet, hat der Netzwerk-Experte Joachim Rumohr aus Hamburg beobachtet. „Wenn ich aber in einer Branche unterwegs bin, die nicht so gefragt ist, dann ist das Jobangebot via Netzwerk sicherlich ein Mythos“, sagte Rumohr in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Unicum Beruf Wirtschaft“. dpa

Studie: Hilfsbereite Chefs verringern Burn-out-Risiko

Verständnisvolle Vorgesetzte verringern einer Studie zufolge Fälle von Burn-out in den Unternehmen. Erhielten Manager von ihren Führungskräften soziale Unterstützung, sinke das Burn-out-Risiko in den Unternehmen erheblich, erklärte die Bertelsmann-Stiftung am Dienstag in Berlin. Sobald die Unterstützung ende, stiegen auch die durch Burn-out bedingten Ausfälle wieder an. In einer Langzeitstudie im Auftrag der Stiftung wurden in der Schweiz 120 Manager mit einem Durchschnittsalter von knapp 40 Jahren von 2006 bis 2009 untersucht. Positiv wirken sich der Studie zufolge Hilfen durch Arbeitsmittel und Arbeitsentlastung aus. Unterstützung könne auch Zuspruch, Trost, Motivation und Zuhören sein, erklärte das Schweizer Institut „Sciencetransfer“, das mit der Untersuchung beauftragt war. (Weitere Informationen im Internet unter: www.bertelsmann-stiftung.de)epd

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