NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Verträge in Emiraten unterzeichnet

Abu Dhabi - Zu Beginn der Golfreise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben mehrere deutsche Konzerne am Montag in Abu Dhabi Verträge unterzeichnet. Linde unterschrieb einen bereits ausgehandelten Kontrakt über den Bau einer Fabrik zur Aufbereitung von Öl und Gas für chemische Produkte. Der Bau des sogenannten Crackers kostet rund 1,1 Milliarden Dollar. Siemens liefert für 145 Millionen Dollar Teile für den Ausbau der Strominfrastruktur in Abu Dhabi. Und die BASF-Tochter Wintershall unterzeichnete eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Erkundung eines Gas- und Ölvorkommens in dem Emirat. Heute fliegen Merkel und die Unternehmer nach Saudi-Arabien.rtr

Sparpläne in Rom und London

Rom/London - Italien setzt den Rotstift beim öffentlichen Dienst an. Nur noch jede fünfte frei werdende Stelle solle von 2011 bis 2013 neu besetzt werden, heißt es in einem Gesetzentwurf. Zudem dürfen einige Beschäftigte erst später in Rente gehen. Zudem sollen die Gehälter von Ministern und Spitzenverdienern gekürzt werden. Insgesamt verspricht sich die Regierung in Rom allein im Jahr 2011 Einsparungen im Volumen von 13 Milliarden Euro. Der neue britische Finanzminister George Osborne kündigte derweil an, zunächst 6,25 Milliarden Pfund (etwa 7,27 Milliarden Euro) einsparen zu wollen. Deutlich tiefere Einschnitte werde es im Nothaushalt geben, der im Juni verabschiedet werden solle. rtr

In der Lausitz wird Kupfer abgebaut

Spremberg - Für den Kupferbergbau in der Lausitz gibt es immer konkretere Pläne. „Ab 2011 wollen wir in Spremberg ein neues Bergwerk zur Kupfergewinnung errichten“, kündigte Geschäftsführer Volker Spieth von der Kupferschiefer Lausitz GmbH (KSL) am Montag an. Das Genehmigungsverfahren sei bereits eingeleitet worden. Erstmals nach rund 50 Jahren würde damit in Deutschland wieder ein neues Untertagebergwerk in die Tiefe getrieben werden. Das geplante Bergwerk in der Nähe von Spremberg soll nach KSL-Angaben in einer Tiefe von rund 1500 Metern entstehen. ddp

Der Druck auf Autohändler wächst

Essen - Nach einer leichten Entspannung im Monat April ist der Preisdruck im deutschen Automarkt im Monat Mai wieder gestiegen. Davon können Autokäufer profitieren. Das teilte das Institut Car- Center Automotive Research in Essen mit. Die Zahl der offenen Verkaufsförderungsaktionen der Hersteller stieg innerhalb eines Monats um 23 auf 322 Aktionen. Offene Aktionen sind alle direkt von den Autobauern offiziell beworbenen Rabatte wie Sondermodelle, Sonderzinsen, Barrabatte, Eintauschprämien und Ähnliches, die bundesweit angeboten werden.Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben