NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Unternehmen stellen vermehrt MBA-Absolventen ein

MBA-Studenten können etwas aufatmen: Im Vergleich zum Vorjahr wollen 2010 wieder mehr Unternehmen Absolventen der Management-Weiterbildung einstellen. In einer Befragung der Organisation Graduate Management Admission Council gaben das 55 Prozent der fast 2 000 befragten Unternehmen weltweit an. Damit steigt der Index leicht um fünf Prozentpunkte an. Vor allem in den Beratungen und im Gesundheitssektor sind die Nachwuchsmanager von den Business Schools willkommen, besonders im Marketing und im Vertrieb wollen die Firmen einstellen. VDI MONITOR]HB

Für Ingenieure gibt es wieder mehr offene Stellen

Die Zahl der offenen Stellen für Ingenieure steigt langsam wieder an. Im April gab es in Deutschland 56 800 unbesetzte Jobs für solche Fachkräfte. Das waren 2,3 Prozent mehr als im Monat davor. Das hat der Verein Deutscher Ingenieure in Düsseldorf auf der Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Besonders viele freie Arbeitsplätze gibt es für Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure (19 400), darauf folgen Architekten und Bauingenieure (12 400) sowie Elektroingenieure (12 100). (Internet: http://dpaq.de/vdimonitor0410).dpa

VDI MONITOR]Überfordert: Informationsflut

im Beruf macht oft krank

Stress im Job schlägt Beschäftigten offensichtlich zunehmend aufs Gemüt: Psychische Leiden sorgen für immer mehr Fehltage. Darauf weist der TÜV Rheinland in Köln hin. Er beruft sich dabei auf den Bundesverband der Betriebskrankenkassen. Nach dessen Angaben ist inzwischen jede zehnte Krankschreibung auf seelische Erkrankungen zurückzuführen. Vor rund 30 Jahren lag der Wert erst bei zwei Prozent. In jüngster Zeit ist er weiter gestiegen. Ein Grund dafür sei die Informationsflut im Job. Viele Beschäftigte müssten eine wachsende Zahl von Aufgaben bearbeiten, die häufig wechselten. „Das führt dazu, dass viele Mitarbeiter mit einer ständigen Überforderung leben“, erläutert Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin vom TÜV Rheinland. dpa

Jobvermittler: Für Jugendliche

sind Sanktionen oft zu hart

Als hart und „oft wenig sinnvoll“ haben Jobvermittler Sanktionen für Jugendliche eingestuft, die Arbeitsangebote oder einen Ausbildungsplatz ablehnen. Vor allem die komplette Streichung von Hartz IV zwinge junge Leute oft zur Verschuldung oder fördere die Kleinkriminalität, heißt es in einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Manche junge Arbeitslose tauchten nach der Streichung der Grundsicherung einfach ab und entzögen sich damit dem Einfluss ihres Fallmanagers. Die Studie basiert auf ausführlichen Interviews mit 26 Jobvermittlern. dpa

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