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Russen wollen Karstadt kaufen

Hamburg - Ein russisches Konsortium hat nach „Spiegel“-Informationen ein offizielles Angebot zum Kauf der insolventen Warenhauskette Karstadt abgegeben. Die Gruppe unter Führung des Petersburger Unternehmers Artur Pachomow wolle „für einen mittleren zweistelligen

Millionenbetrag“ 100 Prozent der Geschäftsanteile erwerben. Die Gruppe habe ihr Angebot am Freitag beim Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus-Hubert Görg abgegeben, berichtet das Magazin. Strategisches Ziel sei es, die wirtschaftliche Basis des Unternehmens „durch punktuelle Internationalisierung des Warenhausgeschäftes an attraktiven Standorten außerhalb Deutschlands zu verbreitern“, zitierte der „Spiegel“ aus dem Angebotsschreiben. Zu den Beratern der Investoren gehören mehrere ehemalige Karstadt-Manager, darunter der Ex-Vorstandschef der Karstadt Warenhaus AG, Helmut Merkel. AFP

Airlines planen Sammelklage

Düsseldorf - Der Billigflieger Easyjet bereitet zusammen mit anderen Gesellschaften eine Sammelklage vor, um die europäischen Flugaufsichtsbehörden zu Ausgleichszahlungen für die Folgen der Flugverbote durch die Vulkanasche zu zwingen. „Wir arbeiten daran bereits mit einer Gruppe anderer Unternehmen, auch außerhalb des Low-Cost-Sektors“, sagte Easyjet-Chef Andy Harrison der „Wirtschaftswoche“. dpa

Fünf US-Banken geschlossen

Washington - Die US-Behörden haben fünf weitere Banken wegen Konkurses geschlossen. Wie der US-Einlagensicherungsfonds FDIC mitteilte, waren drei Banken im US-Bundesstaat Florida, eine in Nevada und eine in Kalifornien betroffen. Damit stieg die Zahl der US-Banken, die seit Jahresbeginn pleitegingen, auf 78. AFP

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