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Luftfahrtbranche erholt sich



Berlin - Die Luftverkehrsbranche befindet sich im Aufwind. Die International Air Transport Association (IATA) geht davon aus, dass die 230 Fluggesellschaften, die Mitglied in dem Branchenverband sind, in diesem Jahr weniger Verlust machen werden, als bisher prognostiziert. Bereits im März hatte man das für 2010 erwartete Minus auf 2,5 Milliarden Dollar halbiert. Am Montag werde der Wert erneut korrigiert, kündigte IATA- Generaldirektor Giovanni Bisignani am Donnerstag an. IATA-Mitglieder wickeln 93 Prozent des weltweiten Flugverkehrs ab. Wachstum erwarten die Fluggesellschaften insbesondere in Asien und Nordamerika, sagte Bisignani. Schwach bleibe die Entwicklung in Europa. du

Berliner Flughäfen streiken nicht

Berlin - Das Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen plant vorerst keine weiteren Streiks. Für kommenden Mittwoch sei ein neuer Termin für Tarifverhandlungen angesetzt, sagte der Verhandlungsführer der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Michael Walter, am Donnerstag. Davor seien keine weiteren Arbeitsniederlegungen geplant. Wegen gescheiterter Verhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern hatten vor einer Woche rund 400 Mitarbeiter des Bodenpersonals in Tegel und Schönefeld gestreikt. ddp

Erfolgreiche „Berlin Days“ in China

Berlin - Die „Berlin Days“ im Rahmen der Expo 2010 in Schanghai waren offenbar erfolgreich. Vertreter von 25 Berliner Unternehmen aus den Branchen Energie, Verkehr, Wasser und Kreativwirtschaft konnten während der Veranstaltung, die der Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) am Dienstag eröffnet hatte, zahlreiche Kontakte knüpfen. René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner, sprach von einer „riesigen Resonanz“. Berlin habe „ ein ausgezeichnetes Image in China“. Burkhard Kieker von der Berlin Tourismus Marketing GmbH sagte, die Zahl der Berlin-Besucher aus China habe sich „in kurzer Zeit verdoppelt“. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft kündigte an, dass die nächste Außenwirtschaftskonferenz der IHKs von Berlin und Potsdam am 30. August den Schwerpunkt China haben werde. leb

Gutachten aus den gleichen Federn Berlin - Das viel beachtete Gemeinschaftsgutachten zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland wird bis 2013 im Kern von denselben Instituten wie bislang erstellt. Wie in den vergangenen drei Jahren sind das Münchner Ifo-Institut, das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), das Institut für Wirtschaftsforschung (IWH) aus Halle und das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) aus Essen beteiligt. Dies teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag mit. Das Berliner DIW als größtes deutsches Forschungsinstitut ist weiterhin nicht vertreten. dpa

Bäcker bekommen mehr Geld

Berlin - Die Einkommen der 3000 Angestellten der Backwarenindustrie in Ostdeutschland steigen insgesamt um fünf Prozent. Jeweils zum 1. Mai 2010 und 2011 gibt es eine Erhöhung um 2,5 Prozent. Ferner vereinbarten die Tarifparteien eine Übernahme von Azubis um mindestens sechs Monate. leb

Chinesen reichen Billiglöhne nicht

Peking - Streiks, zunehmende Klagen über Ausbeutung, wachsende Unzufriedenheit unter Wanderarbeitern – möglicherweise wird das Ende der Billiglöhne im Reich der Mitte eingeläutet. Immer lauter wird in China der Ruf nach besserer Bezahlung, immer größer wird der Arbeitskräftemangel. In den vergangenen Wochen gab es Arbeitsniederlegungen bei mehreren Unternehmen in diversenen Provinzen, wie chinesische Medien berichteten. Prominentestes Beispiel ist der japanische Autohersteller Honda, HONDA WERK]FOXCONN WERK]dem zurzeit ein neuer Streik droht. Die Arbeitsniederlegung in den vergangenen Tagen hatte die gesamte Autoproduktion von Honda in China lahmgelegt. dpaHONDA WERK]

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