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Ford beerdigt die Marke Mercury



New York - Nach 81 Jahren ist Schluss: Ford stellt die Produktion seiner Mittelklasse-Marke Mercury im vierten Quartal ein, wie der US-Autobauer am Mittwoch mitteilte. Das Unternehmen will sich künftig auf seine Kernmarke Ford und die Luxusmarke Lincoln konzentrieren. Der legendäre Mercury war 1939 von Edsel Ford, dem Sohn von Gründer Henry Ford, aus der Taufe gehoben worden. Die Autos verkauften sich gut, 1950 erreichte die Produktion eine Stückzahl von 334 000 Stück. James Dean fuhr einen Mercury im Film „Denn sie wissen nicht, was sie tun“. In diesem Mai verkaufte Ford lediglich noch 9128 Autos der Marke. AFP

Handy mit dem Fahrrad laden    

Helsinki/Nairobi - Handys von Nokia sollen bald auch beim Radeln aufgeladen werden. Wie das finnische Unternehmen am Donnerstag bei der Vorstellung neuer Produkte in Kenias Hauptstadt Nairobi ankündigte, kommt zum Jahresende ein neues „Bicycle Charger Kit“ („Fahrrad-Ladeset“) auf den Markt. Nokia verstärkt damit den Fokus auf die boomenden Märkte der Entwicklungsländer. Die durch das Treten erzeugte und mit einem Dynamo aufgefangene Energie wird in einem Ladegerät zwischengespeichert und dann in das jeweilige Handy eingespeist. Ladegerät und Halterung für das Mobiltelefon werden am Lenker des Rades befestigt. Anschließbar sind nach Angaben des Unternehmens alle aktuellen Nokia-Modelle. dpa

UN: Getreidepreise sinken

Rom - Die Preise für Getreide sinken dank einer weltweiten Aufstockung der Vorräte und einer steigenden Produktion. Diese Tendenz werde sich auch 2011 weiter fortsetzen. Das berichtet die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) am Donnerstag in ihrem halbjährlichen „Food Outlook“. Grundnahrungsmittel ohne Getreidebasis bleiben aber teuer, vor allem in den Entwicklungsländern. Der Preisrückgang für Getreide dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ausgaben für Nahrungsmittelimporte vor allem der ärmsten Länder weiter ansteigen. dpa

JP Morgan muss Rekordstrafe zahlen

London - Die britische Finanzaufsicht hat der Investmentbank JP Morgan eine Rekordstrafe aufgebrummt, weil sie das Geld von Kunden jahrelang nicht klar genug von ihrem eigenen getrennt hat. Die US-Bank muss 33,3 Millionen Pfund (39,3 Millionen Euro) an die Behörde zahlen, wie die Financial Services Authority (FSA) am Donnerstag in London mitteilte. Das sei die höchste Strafe, die die FSA jemals verhängt hat. Eine britische Sparte der Bank, JP Morgan Securities, hatte laut FSA sieben Jahre lang das Geld von Klienten nicht ausreichend auf einzelnen Konten von ihrem eigenen getrennt. JP Morgan hatte den Fehler selber angezeigt und die Strafe damit um 30 Prozent reduzieren können. dpa

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