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Verhandlungen über Züge stocken



Berlin/Erlangen - Die Verhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und Siemens um die milliardenschwere Bestellung von bis zu 300 Fernzügen verzögern sich. Die Gespräche könnten sich bis August hinziehen, verlautete aus Bahn-Kreisen. Hintergrund seien auf EU-Ebene geänderte technische Normen. Um die Details zu klären, werde man sich die dafür „notwendige Zeit“ nehmen. Bahn-Chef Rüdiger Grube hatte im März das Ziel ausgegeben, den Vertrag bis 16. Juni abzuschließen. Ein Bahn-Sprecher betonte, dass weiter wie geplant 2015 die ersten sogenannten ICX-Züge fahren sollen. Die neuen Züge ersetzen alle ICEs der ersten und zweiten Generation und die ICs. dpa

Stada will 800 Stellen abbauen

Bad Vilbel - Der auf Nachahmermedikamente spezialisierte Pharma-Hersteller Stada will in den kommenden Jahren etwa jede zehnte Stelle abbauen. Als Ziel im Jahr 2014 nannte der Vorstand den Wegfall von 800 Vollzeitstellen vorwiegend außerhalb Deutschlands. Betroffen seien alle Bereiche und Niederlassungen des Unternehmens. Stada beschäftigt etwa 8000 Menschen und ist der letzte börsennotierte und eigenständige Generika-Hersteller in Deutschland. Der Sparkurs soll dazu beitragen, den Konzerngewinn bis 2014 auf etwa 215 Millionen Euro mehr als zu verdoppeln. dpa

Dussmann übernimmt Seniorenvillen

Berlin - Die Dussmann-Tochter Kursana übernimmt ab September acht deutsche Senioren-Residenzen des US-Unternehmens Sunrise mit rund 1000 Pflegeplätzen. Sunrise zieht sich damit aus dem deutschen Markt zurück. Die 500 Mitarbeiter an den Luxus-Standorten sollen übernommen werden. Der Altenpflegedienstleister Kursana, der zur Berliner Dussmann-Gruppe gehört, betreut in fünf europäischen Ländern rund 13 600 Senioren. Durch die Übernahme soll der Umsatz der Altenpflegesparte von derzeit 279 Millionen auf mehr als 300 Millionen Euro steigen.jmi

Aschewolke belastet Air Berlin

Berlin - Der Fluggesellschaft Air Berlin haben im Mai die Nachwehen der Aschewolke zu schaffen gemacht. Die Auslastung der Flugzeuge ging um 2,7 Prozentpunkte auf 74 Prozent zurück, teilte das Unternehmen mit. Der Erlös pro Sitzplatzkilometer schrumpfte um 6,9 Prozent auf 5,48 Cent. Grund seien die zögerlichen Buchungen vieler Kunden gewesen, die nach der tagelangen Luftraumsperre durch die Aschewolke verunsichert waren, erklärte Air Berlin. Die Zahl der Passagiere stieg jedoch um 1,8 Prozent auf 2,9 Millionen. rtr



Daimler-Absatz brummt

Stuttgart - Daimler hat im Mai von den boomenden Automärkten in Asien profitiert und ein zweistelliges Absatzplus eingefahren. Mit 110 700 Fahrzeugen der Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach setzten die Stuttgarter verglichen mit dem Vorjahresmonat fast 14 Prozent mehr Autos ab, teilte der Konzern mit. Die Verkäufe legten damit den achten Monat in Folge zu. Außer in China waren die Autos von Daimler vor allem in den USA gefragt. Rückläufige Zahlen gab es im Mai dagegen auf dem deutschen Markt: Der Absatz gab im Jahresvergleich um 3,5 Prozent auf 24 700 Fahrzeuge nach. dpa

Chrysler ruft 600 000 Autos zurück

Washington - Wegen möglicher Brandgefahren, Problemen mit Bremsen und mit Gaspedalen hat der US-Autohersteller Chrysler knapp 600 000 Fahrzeuge zurückgerufen. Betroffen waren mehrere Modelle, wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Montag bekannt gab: Jeeps wie Wrangler und Compass, die Dodge-Modelle Grand Caravan und Caliber sowie die Reihe Chrysler Town & Country. Die möglichen Gefährdungen haben je nach Modell unterschiedliche Ursachen.AFP

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