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Bundesbank sieht mehr Wachstum

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bundesbank hat ihre Wachstumsprognose für 2010 und 2011 kräftig angehoben. Dank der weltweiten Konjunkturerholung gehen die Experten der Notenbank davon aus, dass die deutsche Wirtschaft 2010 um 1,9 (vorher 1,6) Prozent wachsen wird. 2011 wird der Aufschwung dann aber auf 1,4 (vorher 1,2) Prozent gebremst – insbesondere durch geringere staatliche Ausgaben mit dem Auslaufen der Konjunkturprogramme. Trotzdem werde das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht. Wachstumstreiber Nummer eins wird nach der Prognose der Export sein. Die Notenbank hob auch die Vorhersage für die Inflationsentwicklung an. Sie geht von einer Inflationsrate im laufenden Jahr von 1,2 (0,9) Prozent und für 2011 von 1,6 (1,0) Prozent aus. dpa

Rohstoffe treiben Großhandelspreise

Wiesbaden - Die Großhandelspreise in Deutschland haben auch im Mai weiter angezogen. Mit einem Plus von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat registrierte das Statistische Bundesamt die höchste Teuerungsrate seit August 2008, wie es am Freitag mitteilte. Im April 2010 hatte die Rate schon 6,0 Prozent betragen. Vor allem Metalle, Erze, Mineralöl und Kohle trieben die Preise nach oben. Metalle und Erze wurden in der Jahresfrist um 22,7 Prozent teurer, Öl und Kohle legten um 21,5 Prozent zu. dpa

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