NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Otto steigert Umsatz und Ergebnis

Hamburg - Die Otto Group erwartet im laufenden Geschäftsjahr ein zweistelliges Umsatzplus. Es sei gelungen, sich vom Negativtrend im internationalen Einzelhandel abzukoppeln, sagte Vorstandschef Hans-Otto Schrader. Der weltgrößte Versandhändler profitiert von dem anhaltenden Trend zum Online-Einkauf. Das vergangene Geschäftsjahr beendete Otto mit einem Umsatzplus von 1,4 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern lag bei 34 Millionen Euro, nach einem Verlust von 95 Millionen Euro im Jahr zuvor. dpa

Mehr Firmen gehen pleite

Hamburg - Die konjunkturelle Erholung bringt nach Einschätzung des Kreditversicherers Euler Hermes noch keine Trendwende bei den Firmeninsolvenzen. Deren Zahl werde in diesem Jahr noch leicht um 1,3 Prozent auf 33 100 zulegen, teilte Euler Hermes mit. Erst 2011 werde sie um 5,4 Prozent auf 31 300 zurückgehen. Die Summe der Forderungen gegenüber Firmen habe 2009 bei 73 Milliarden Euro gelegen. In diesem Jahr rechnet Euler Hermes mit einem Rückgang auf 27 Milliarden (2011: 24 Milliarden) Euro. dpa

Allianz bekommt neuen Berlin-Chef

Berlin - Nach 40 Jahren bei der Allianz geht Michael Beckord (61), Leiter des Dienstleistungsgebiets Nordost, zum 1. Juli dieses Jahres in den Ruhestand. Wie die Allianz am Donnerstag mitteilte, wird Rüdiger Schäfer (49), der derzeit das Dienstleistungsgebiet Südwest leitet, neuer Chef in den Berliner Treptowers. Sein neues Gebiet umfasst dann Berlin und die fünf neuen Bundesländer. hej

Google spionierte auch in Frankreich

Paris - Nach dem Datenschutzskandal in Deutschland bekommt Google jetzt auch Ärger in Frankreich. Der Dienst Street View, der Straßenaufnahmen ins Netz stellt, habe nicht nur Fotos aufgenommen, teilte die französische Datenschutzbehörde mit. Vielmehr habe die Firma „aus Versehen“ auch persönliche Angaben von Computernutzern eingefangen. Unter anderem seien Passwörter sowie Inhalte von E-Mails gesammelt worden. AFP

Siemens kooperiert mit Gazprom

München - Siemens will mit dem russischen Energiekonzern Gazprom das Geschäft mit flüssigem Erdgas vorantreiben. Zusammen wollen beide Unternehmen Technologien zur Erdgasverflüssigung entwickeln und eine Demonstrationsanlage bauen, teilte Siemens mit. Der Münchner Konzern könne etwa Kompressoren- und Überwachungstechnik für die Anlagen stellen. Zudem wollen beide Unternehmen das riesige Gasfeld Shtokman in Russland erschließen. rtr

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