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Fast vier Millionen sind überschuldet



Fast vier Millionen Bundesbürger sind nach Angaben der Bundesregierung überschuldet. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) warnte anlässlich der „Aktionswoche Schuldnerberatung“ vor unseriösen Kreditvermittlern. „Die in Not geratenen Verbraucher, die sich solchen an der Grenze der Legalität agierenden Geschäftsleuten anvertrauen, geraten dadurch noch tiefer in die Schuldenfalle – zum Beispiel durch Wucherzinsen“, sagte Aigner, die Schirmherrin der Aktion ist. Der Schaden durch Kreditvermittlungsbetrug liegt nach Einschätzung der Verbraucherzentralen insgesamt bei bis zu 150 Millionen Euro im Jahr. In der Aktionswoche klären die Verbraucherzentralen über Betrugspraktiken bei der Kreditvermittlung auf. dpa

Vier Karten in der Geldbörse

Die Deutschen bewahren in ihren Geldbörsen durchschnittlich mehr als vier Geld- und Kundenkarten auf. Einer Umfrage des Instituts TNS Emnid im Auftrag der Firma Payback zufolge tragen die Verbraucher im Schnitt 4,2 Karten in ihren Portemonnaies mit sich herum. Am häufigsten wird mit 81 Prozent eine EC-Karte mitgenommen. Auf dem zweiten Platz liegt die Krankenkassenkarte (77 Prozent). Kreditkarten sowie eine Rabattkarte finden sich jeweils in knapp einem Drittel der Geldbörsen. AFP

Haftpflicht wird teurer

Versicherte müssen bei Haftplichtanbietern mit bis zu fünf Prozent höheren Beiträgen rechnen, teilt der Verein Geld und Verbraucher (GVI) in Heilbronn mit. Hintergrund der Prämienerhöhungen ist den Angaben zufolge, dass unabhängige Treuhänder jährlich einen Durchschnittswert aller Zahlungen der Haftpflichtversicherer errechnen. Liegt dieser Wert über dem des Vorjahres, dürfen die Versicherer die Beiträge angleichen. In diesem Jahr sei eine Erhöhung um fünf Prozent möglich. Bei einer Erhöhung könnten die Versicherten allerdings innerhalb eines Monats von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, teilte der GVI mit. Einige Versicherer wollten aber auch auf die Erhöhung verzichten. dpa

Made in Germany nicht wichtig

Vielen Verbrauchern ist es beim Einkauf unwichtig, ob ein Produkt in Deutschland hergestellt wurde. Mit 30 Prozent achtet laut Umfrage des Marktforschungsunternehmens Ipsos nur jeder Dritte auf die Herkunft „Made in Germany“. Demnach gaben 36 Prozent der Befragten an, nicht auf die Angabe zu achten, 34 Prozent waren in dieser Frage unentschieden. In den neuen Bundesländern (34 Prozent) ist es den Verbrauchern etwas wichtiger als in Westdeutschland (29 Prozent), dass sie Waren mit dem „Made in Germany“-Siegel kaufen. AFP

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