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Polizei vereitelt Anschlag auf G 20



Ottawa - Die kanadische Polizei hat einen Verdächtigen festgenommen, der einen Anschlag auf den G-20-Gipfel am Samstag und Sonntag in Toronto geplant haben soll. Der 37-Jährige aus Toronto sei im Besitz von Sprengstoff gewesen, der mutmaßlich für ein Attentat auf das Treffen der Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) hätte verwendet werden sollen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. AFP



Stabilitätspakt laut BDI gescheitert

Berlin - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat der EU bei der Umsetzung ihrer eigenen Defizitvorgaben ein miserables Zeugnis ausgestellt. „Der Stabilitäts- und Wachstumspakt in seiner jetzigen Form ist gescheitert“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung. Er habe die Überschuldung Griechenlands nicht verhindert. Im laufenden Jahr werde wohl keines der 27 EU-Mitglieder ein Defizit von weniger als drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausweisen. Der BDI begrüßte aber, dass die EU neue Sanktionen verankern und Defizitverfahren straffen will.mod

Millionenstrafe für Sanitär-Kartell

Brüssel - Jahrelang haben deutsche Verbraucher zu viel Geld für Badewannen, Duschkabinen und Wasserhähne bezahlt. Jetzt müssen die Sanitär-Ausstatter dafür büßen: Wegen verbotener Preisabsprachen hat die EU-Kommission gegen 17 Firmen Geldstrafen von insgesamt 622 Millionen Euro verhängt. Dem Kartell gehörten sechs deutsche Badezimmerausstatter an, darunter auch Villeroy & Boch. „Dieses Kartell hat den Bau- und Handwerksfirmen ebenso wie vielen Verbrauchern geschadet“, sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia am Mittwoch in Brüssel. Er empfahl Geschädigten, die Firmen zu verklagen. dpa

Kerviel soll 4,9 Milliarden Euro zahlen Paris - Die französische Großbank Société Générale hat vor Gericht verlangt, dass ihr ehemaliger Händler Jérôme Kerviel der Bank 4,9 Milliarden Euro zahlt. Natürlich werde Kerviel diese Summe nicht aufbringen, sagte am Mittwoch einer der drei Anwälte, die die Bank im Verfahren gegen den früheren Angestellten vertreten. Der „Einfachheit“ halber und zum besseren „Verständnis“ fordere die Bank aber die Summe ein, die ihr durch Kerviels heimliche Spekulationsgeschäfte im Januar 2008 an Schaden entstanden sei. AFP

Mieter können Geld zurückfordern

Karlsruhe - Mieter können einen Teil der Miete zurückverlangen, wenn ihre Mietwohnung deutlich kleiner ist als in einer Makleranzeige angegeben – auch wenn der später abgeschlossene Mietvertrag keine Angaben zur Wohnfläche enthält. Dies entschied am Mittwoch der Bundesgerichtshof und gab damit einer Mieterin aus Mannheim recht (Az. VIII ZR 256/09). AFP

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