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Lufthansa und Cockpit einigen sich



Frankfurt am Main - Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und die Deutsche Lufthansa haben sich nach Angaben der Gewerkschaft auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Beide Seiten hätten die Schlichtungsempfehlung des früheren Hamburger Bürgermeisters Klaus von Dohnanyi akzeptiert, sagte ein Sprecher der Vereinigung Cockpit am Donnerstag in Frankfurt. Der Kompromiss sehe unter anderem eine Nullrunde bis März 2011 und die Vermeidung der Auslagerung von Arbeitsplätzen vor. dpa

Immobilienfirma vor Börsengang

Berlin - Die Chamartín Meermann Immobilien bereitet den Gang an die Börse vor. Nach eigenen Angaben entwickelt die Gesellschaft zurzeit vorrangig Wohngebäude mit einer Fläche von mehr als 200 000 Quadratmetern überwiegend in Berlin-Mitte und erwartet durch einen Verkauf der Projekte Erlöse in Höhe von 600 Millionen Euro. Das Jahresergebnis von Chamartín Meermann habe im Jahr 2009 vor Steuern bei 15 Millionen Euro gelegen. Geplant ist eine Kapitalerhöhung mit öffentlichem Angebot in Deutschland sowie eine Privatplatzierung im europäischen Ausland. Mit dem Emissionserlös will die Gesellschaft ihre Eigenkapitalbasis stärken und weitere Projekte in Berlin finanzieren. ball

Firmen forschen weniger

Berlin - In Deutschland halten sich Unternehmen mit Innovationen zurück. Einer Studie der KfW-Bankengruppe zufolge schränkten vor allem kleinere und mittlere Betriebe ihre Forschungs- und Entwicklungsausgaben wegen der Unsicherheit über die weitere Wirtschaftsentwicklung ein. Der wesentliche Grund dafür seien Schwierigkeiten bei der Finanzierung, teilte die KfW mit. Die Firmen finanzieren Forschung und Entwicklung überwiegend aus Mitteln, die sie selbst erwirtschaftet haben, und nicht mit Bankkrediten. Gehen Umsatz und Gewinn zurück, wird daher häufig bei Neuentwicklungen gespart. rtr

Bahn muss Busse dulden

Leipzig - Die Bahn muss grundsätzlich mit billigerer Bus-Konkurrenz entlang ihren Strecken leben. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschied, dass ein Fernbusverkehr, der deutlich günstiger als Bahnfahren ist, genehmigt werden kann. Allerdings trug die Bahn vor dem Obersten Verwaltungsgericht trotzdem einen kleinen Sieg davon: Der 3. Senat hob die Genehmigung einer Buslinie zwischen Frankfurt am Main und Dortmund aus formellen Gründen auf, weil die Bahn nicht ausreichend in das Zulassungsverfahren eingebunden war. dpa

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