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Spielzeug wird teurer

Nürnberg - Spielwaren werden im kommenden Jahr teurer. Wegen höherer Frachtkosten, des starken Dollars und steigender Löhne in den asiatischen Produktionsländern seien in bestimmten Produktgruppen Preissteigerungen von bis zu 30 Prozent möglich, prognostizierte der Spielwaren-Fachhandelsverband Vedes am Freitag in Nürnberg. Das diesjährige Weihnachtsgeschäft dürfte davon allerdings noch nicht betroffen sein. Bislang hätten Wirtschafts- und Finanzkrise den Spielwarenmarkt kaum getroffen. dpa

DIW erwartet stärkeres Wachstum

Berlin - Das DIW sagt der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal das stärkste Wachstum seit mehr als zwei Jahren voraus. Das Bruttoinlandsprodukt werde von April bis Juni voraussichtlich um 0,9 Prozent zum Vorquartal steigen, heißt es im aktuellen Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Das wäre das stärkste Plus seit Anfang 2008 mit 1,6 Prozent. In den beiden Vorquartalen hatte es jeweils nur zu einem Wachstum von 0,2 Prozent gereicht. rtr

McDonald’s verkauft Hoeneß-Würste

München - Die Fastfood-Kette McDonald’s verkauft ab Anfang Juli Burger mit Nürnberger Rostbratwürstchen aus der Herstellung von FC-Bayern-München- Präsident Uli Hoeneß. Ab 5. Juli werde es den „Nürnburger“ mit drei Würstchen, Röstzwiebeln und Senfsauce geben, kündigte McDonald’s am Freitag an. Mit Burger und Bratwurst kombiniere der Fastfood-Anbieter die beiden Lieblingsprodukte der Deutschen. Der Nürnburger hat demnach 375 Kalorien. Den Preis verriet McDonald’s noch nicht. AFP

Importe und Exporte werden teurer

Wiesbaden - Die Einfuhr von Gütern nach Deutschland und der Export von Waren ins Ausland haben sich im Mai so stark verteuert wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Einfuhrpreise stiegen im Mai um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies sei der stärkste Anstieg auf Jahressicht seit November 2000 gewesen. Der Index für Ausfuhrpreise stieg im Mai um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund für den Anstieg der Importkosten seien vor allem die höheren Energiepreise gewesen. AFP

Villeroy & Boch will klagen

Mettlach - Der Badezimmerausstatter Villeroy & Boch will gegen eine Millionen-Kartellbuße der EU klagen. Die von der EU-Kommission beanstandeten Preisabsprachen mit einer Gruppe aus insgesamt 17 Badezimmereinrichtern habe „es nicht gegeben“, erklärte Villeroy & Boch am Freitag. In der Branche hätten „nur unzureichend Ermittlungen“ stattgefunden. Die Entscheidung der Kommission grenze damit „an Willkür“. AFP

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