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Kurzarbeit wird länger gefördert



Berlin - Der Bundestag hat am Donnerstag die Sonderförderung der Kurzarbeit bis März 2012 verlängert. Die Arbeitgeber bekommen damit die Sozialabgaben auf das Kurzarbeitergeld weiter vom siebten Monat an voll von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erstattet. Der BA entstehen dadurch Schätzungen zufolge Zusatzkosten von rund 800 Millionen Euro. Die Maßnahme soll helfen, den Anstieg der Arbeitslosigkeit weiter zu begrenzen. Man sei noch nicht durch die Krise durch, sagte Arbeitsstaatssekretär Ralf Brauksiepe (CDU). dpa

Strengere Regeln für Verbriefungen

Berlin - Als Konsequenz aus der Finanzmarktkrise gelten für Deutschlands Banken künftig strengere Vorschriften bei hochriskanten Wertpapiergeschäften. Mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP verabschiedete der Bundestag am Donnerstag verschärfte Regeln für den Weiterverkauf von sogenannten Verbriefungen. Bei diesem Finanzprodukt werden Kreditforderungen zu Wertpapieren gebündelt und an Investoren weiterverkauft. Das entlastet die Bilanzen der Banken und ermöglicht ihnen neue Darlehen. Weil darin zuletzt aber vielfach auch „Gift-Papiere“ versteckt wurden, gelten die Verbriefungen als Hauptauslöser der weltweiten Finanzkrise. dpa



Oberklassewagen weltweit gefragt

München - Die deutschen Oberklasse-Autobauer profitieren vom weltweiten Aufschwung der Wirtschaft nach der Krise. BMW, Audi und Mercedes-Benz lieferten im ersten Halbjahr deutlich mehr Wagen aus als noch ein Jahr zuvor, wie die Firmen mitteilten. BMW lieferte von Januar bis Juni 585 755 Autos der Marke aus – das waren 14,1 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2009. Audi verkaufte in diesem Zeitraum sogar 19,1 Prozent mehr. Daimler hatte bereits am Montag mitgeteilt, dass der Konzern im ersten Halbjahr 15 Prozent mehr Autos der Marke Mercedes-Benz verkauft hat. Die guten Verkaufszahlen gehen vor allem auf Exporte zurück: Besonders in den Schwellenländern, allen voran China, fanden sich viele Käufer für die deutschen Premiummarken.AFP

Massenentlassungen bei Merck

New York - Der US-Pharmariese Merck will weltweit mehr als 14 000 Mitarbeiter entlassen. Durch die Schließung von acht Produktionsstätten und acht Forschungslabors sollten bis 2012 Einsparungen von jährlich bis zu 3,5 Milliarden Dollar erzielt werden, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Der Personalbestand des Unternehmens von derzeit rund 95 000 Mitarbeitern würde sich dadurch um 15 Prozent verringern. AFP

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