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Grenzen zwischen Job und Freizeit verschwinden



Durch Internet und Handy sind für viele Menschen die Grenzen zwischen ihrer Arbeit und ihrem Privatleben gefallen. Das bestätigt fast jeder zweite Berufstätige in Deutschland (43 Prozent), wie aus einer Studie des IT-Verbands Bitkom hervorgeht. Für 31 Prozent von ihnen überwiegen dabei die positiven Seiten, 16 Prozent bewerten die Entwicklung eher negativ. Die übrigen 53 Prozent betonen gleichermaßen gute wie schlechte Seiten. Vorteile sehen vor allem berufstätige Frauen. Mehr als 37 Prozent begrüßen die Verschmelzung von Arbeits- und Privatleben, gegenüber knapp 27 Prozent der berufstätigen Männer. Laut Umfrage sind zwei Drittel der Berufstätigen (67 Prozent) auch nach Büroschluss regelmäßig für Kunden, Kollegen oder Chef per Internet oder Handy erreichbar. Tsp

Studie: Immer mehr Ältere

sind noch erwerbstätig

Immer mehr Deutsche sind nach einer Studie auch in älteren Jahren noch erwerbstätig. Bereits seit 2007 sind mehr als 50 Prozent der 55- bis 64-Jährigen noch im Job, wie aus dem „Altersübergangs-Monitor“ der Universität Duisburg-Essen (UDE) hervorgeht. Noch zehn Jahren zuvor habe die Quote bei unter 40 Prozent gelegen. Als Grund nannten die Forscher die demografische Entwicklung. Der Anstieg geht nach Erkenntnissen der Wissenschaftler jedoch nicht mit besseren Jobchancen für Ältere einher. Das Renteneintrittsalter sei zwar in der Tendenz gestiegen, läge aber nach wie vor unterhalb der aktuellen Regelaltersgrenze von 65 Jahren. Die Untersuchung basiert auf der Auswertung einer jährlich durchgeführten, repräsentativen Bevölkerungsbefragung der Jahre 1991 bis 2007. kna

Auswärtiges Amt und Google

sind die beliebtesten Arbeitgeber

Für junge Akademiker, die so genannten Young Professionals, sind das Auswärtige Amt und Google die beliebtesten Arbeitgeber. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Berliner Trendence Instituts. Das Auswärtige Amt steht bei 8,4 Prozent der teilnehmenden, deutschen Jungakademiker auf Platz eins. Auf den Rängen zwei und drei folgen Google mit 8,2 und BMW mit 7,4 Prozent. The Boston Consulting Group und Audi verschlechterten sich um einen beziehungsweise drei Plätze auf Rang vier und fünf. Der beste Aufsteiger ist die GTZ, die sich vom 19. auf den 11. Rang verbesserte. An Trendence-Umfragen nehmen jährlich mehr als 530 000 Schüler, Studierende und Jungakademiker weltweit teil.Tsp

Umfrage: Mehr als jeder Zweite beginnt Arbeitstag ohne Rituale

Ein kleiner Schwatz mit den Kollegen oder eine Tasse Kaffee und dann erst mit der Arbeit starten? Diese gemütlichen Zeiten sind anscheinend in deutschen Büros vorbei, zumindest für die Mehrheit der deutschen Teilnehmer einer Umfrage des Online-Karriereportals Monster.de: Demnach gehen 53 Prozent der deutschen Arbeitnehmer sofort zum Tagesgeschäft über. Nur 22 Prozent nehmen sich die Zeit, um Neuigkeiten mit Kollegen auszutauschen. Gerade mal 18 Prozent der befragten Deutschen gönnen sich vor Arbeitsbeginn zunächst eine Tasse Kaffee und lediglich sieben Prozent informieren sich als erstes über die neuesten Geschehnisse im Internet. In den deutschsprachigen Nachbarländern biete sich ein ähnliches Bild: 49 Prozent der befragten Österreicher und 51 Prozent der befragten Schweizer gaben an, sich zuerst den anstehenden Aufgaben zu widmen. Tsp

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