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Mercedes-Vertrieb will umziehen

Berlin - Die Vertriebssparte von Mercedes will einem Zeitungsbericht zufolge mit einem Umzug Miete und Personalkosten sparen. Nach Informationen der „Automobilwoche“ erwägt die Daimler-Tochter MBVD den Umzug vom Potsdamer Platz in den Ostteil Berlins. Damit könnte die Firma mit rund 1000 Angestellten von den günstigeren Bedingungen des Ost-Tarifvertrags profitieren. Sollte der Betriebsrat dem Sparpaket nicht zustimmen, drohe ein Komplettumzug nach Stuttgart. Eine MBVD-Sprecherin wollte dies am Samstag nicht bestätigen. „Bislang ist noch keine Entscheidung gefallen, aber wir prüfen alle Möglichkeiten“, sagte sie dem Tagesspiegel. Der Mietvertrag am Potsdamer Platz laufe bis Ende 2012. Tsp

Billigangebot für US-Tankflugzeuge Los Angeles - Der Flugzeughersteller Antonow und sein Partner U.S. Aerospace wollen mit einem Billigangebot den Zuschlag für den „Jahrhundert-Auftrag“ der amerikanischen Luftwaffe erhalten. Das ukrainisch-amerikanische Konsortium reichte am späten Freitag seine Kalkulation für 179 neue Tankflugzeuge für die US-Streitkräfte ein. Der veranschlagte Preis liegt bei 29,55 Milliarden Dollar. Airbus und Boeing dürften dagegen den Preisrahmen von 35 Milliarden Dollar ausschöpfen. Die Europäer schicken eine Maschine auf Basis ihres Verkehrsjets A330 ins Rennen, die Amerikaner auf Basis der Langstreckenmaschine 767 aus den 80er Jahren. U.S. Aerospace und Antonow gehen mit der eigens entwickelten AN-112KC an den Start. dpa

Lenovo will in Deutschland wachsen

Berlin - Der viertgrößte Computerhersteller der Welt, Lenovo, will sein Geschäft in Deutschland deutlich ausbauen. In spätestens zwei Jahren sei ein zweistelliger Marktanteil angepeilt, sagte der für Westeuropa zuständige Vorstand Milko van Duijl der Zeitung „Euro am Sonntag“. Dazu will das chinesische Unternehmen sein Angebot bei den Handelsketten Media Markt und Saturn erweitern. dpa



Boeing hat bei Fenstern geschlampt
Washington - Brandgefahr im Cockpit bei tausenden Boeing-Flugzeugen: Wegen wackeliger elektrischer Verbindungen droht die Frontscheibenheizung bei mehreren Modellen zu überhitzen. Dadurch kann es zu Rauch, Feuer oder einem Riss in der inneren Scheibe kommen. Im Mai musste eine Maschine deswegen nahe Washington DC notlanden. Die US-Luftfahrtbehörde FAA ordnete nun an, dass die Frontscheiben entweder alle 500 Flugstunden überprüft werden oder neue Fenster eingesetzt werden müssen. Nach Angaben der FAA sind weltweit 2619 Maschinen betroffen. dpa



Bank of America rechnete sich schön

New York - Die Bank of America hat in der Finanzkrise ihre wahren Risiken verschleiert. Das zeitweise staatlich gestützte Institut räumte gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC ein, in den Jahren 2007 bis 2009 mehrere Geschäfte falsch gebucht und so den Schuldenstand rein optisch gedrückt zu haben. Die Bank sprach in einem Brief von „unbedeutenden Ungenauigkeiten“. Wie das „Wall Street Journal“ berichtete, geht es um insgesamt 10,7 Milliarden Dollar, die an falscher Stelle in den Bilanzen auftauchten. Für die Großbank ist das ein vergleichsweise kleiner Betrag. dpa

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