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„Penthouse“ will „Playboy“ kaufen

Washington - Der Besitzer des Männermagazins „Penthouse“ hat ein Angebot für den Kauf des Konkurrenten „Playboy“ vorgelegt. 210 Millionen Dollar (mehr als 162 Millionen Euro) will der Internetkonzern FriendFinder Networks mit Sitz in Boca Raton im US-Bundesstaat Florida zahlen. In einem Brief an den „Playboy"-Vorstand schlug der Konkurrent ein Treffen für nächsten Mittwoch vor, um das Angebot zu diskutieren. Anfang der Woche hatte „Playboy“- Gründer Hugh Hefner erklärt, er sei weder an einem Verkauf noch einer Fusion mit einem anderen interessiert. AFP

Banken veröffentlichen Stresstests

Brüssel - Die Ergebnisse des europaweiten Banken-Stresstests sollen nach Angaben von Diplomaten am kommenden Freitag von jeder Bank einzeln veröffentlicht werden. Darauf hätten sich die Regierungen der Europäischen Union (EU) verständigt, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Die Veröffentlichung sei für kommenden Freitag um 18 Uhr deutscher Zeit vorgesehen. Unmittelbar danach werde die europäische Bankenregulierungsbehörde CEBS eine Mitteilung mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse veröffentlichen. Zuletzt gab es in Europa noch Uneinigkeit darüber, wann welche Ergebnisse veröffentlicht werden sollten. Vertreter der Kommission sagten gestern, sie rechneten nicht mit großen negativen Überraschungen. rtr

Roland Berger zieht sich zurück  

Essen - Bei der Unternehmensberatung Roland Berger ist eine Ära zu Ende gegangen: Der Firmengründer und bisherige Chef des Aufsichtsrates, Roland Berger, hat sich ganz aus dem Tagesgeschäft verabschiedet und ist künftig Ehrenvorsitzender des Kontrollgremiums. Das teilte das Münchner Unternehmen nach einer Gesellschafterversammlung am Freitag in Essen mit. Nachfolger des 72- jährigen Berger an der Spitze des Aufsichtsrates ist der bisherige Vorstandschef Burkhard Schwenker. Neuer Vorsitzender der weltweiten Geschäftsführung ist der bisherige Finanzchef Martin Wittig. „Für mich ist der jetzt vollzogene Wechsel der logische Abschluss einer Entwicklung, die ich bereits in den 90er Jahren mit dem Strategiewechsel von einer gründergeführten Firma zur Partnerschaft angestoßen habe“, sagte Berger. Er hatte die Firma 1967 in München gegründet. Das Unternehmen mit weltweit rund 2000 Mitarbeitern setzte 2009 rund 615 Millionen Euro um. dpa

Gasversorger bietet Schweigegeld

Dortmund - Im Streit um die Rechtmäßigkeit von Gaspreiserhöhungen bietet der Dortmunder Versorger DEW21 jetzt Bonuszahlungen gegen einen Rückforderungsverzicht. Kunden, die per Unterschrift rückwirkend die Preisgestaltung anerkennen, erhalten von der Tochtergesellschaft der Dortmunder Stadtwerke zwei Jahre lang einen Bonus von 0,339 Cent je Kilowattstunde. Ein Vierfamilienhaushalt mit einem Verbrauch von 20 000 Kilowattstunden würde so pro Jahr rund 70 Euro Bonus erhalten, teilte DEW21 seinen Kunden mit Spezial- oder Onlineverträgen mit. Spezialkunden sind meist Familien. Am Mittwoch hatte der Bundesgerichtshof die Stellung von Kunden mit Sondertarifen gestärkt. dpa



Apple ruft iPhone 4 nicht zurück

Berlin/Cupertino ­ Apple wird sein iPhone 4 trotz möglicher Empfangsprobleme nicht zurückrufen. Bei quasi jedem Smartphone nehme das Empfangssignal etwas ab, wenn man es fest in die Hand nehme, sagte Apple-Chef Steve Jobs am Freitag. Um diesen Effekt beim iPhone 4 zu minimieren, werde Apple künftig allen Käufern eine kostenlose Schutzhülle geben, die den äußeren Metallrahmen des Smartphones bedecke. Bei den Kunden, bei denen tatsächlich Empfangsprobleme aufgetreten seien, entschuldige er sich, sagte Jobs. Nach internen Daten des Apple-Partners AT&T sei im Vergleich zum Vorgängermodell iPhone 3GS die Rate der Verbindungsabbrüche um ein Prozent gestiegen. dpa

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