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Zahl der Online-Stellenangebote steigt weiter

Der Online-Stellenmarkt entwickelt sich laut Employment Index des Karriereportals Monster.de weiterhin positiv. Im Vergleich zu Juni 2009 ist demnach die Zahl der Online-Stellenangebote um neun Prozent gestiegen. Im Juni zeichnet sich in den meisten Industriebereichen ein positives Wachstum ab, teilte das Unternehmen mit. Der Transport- und Logistikbereich weist die höchsten Zuwachsraten sowohl im Monats- (+15 Punkte) als auch im Jahresvergleich (+40 Punkte) auf. Öffentliche Bereiche wie Aus- und Weiterbildung (+14 Punkte) sowie der öffentliche Dienst (+11 Punkte) schreiben im Juni wieder vermehrt Stellen im Internet aus. Der Monster Employment Index wird von Monster Worldwide erstellt. Er erhebt monatlich die Zahl der im Internet angebotenen Stellen und wertet dabei für Deutschland die Stellenangebote von 280 Firmenwebseiten sowie mehr als zehn Online-Stellenbörsen aus. Tsp

Zu wenig Geld: Jeder vierte Azubi geht nebenbei jobben

In der Ausbildung bereits „eigenes Geld“ zu verdienen stellt für junge Menschen einen Pluspunkt der dualen Berufsausbildung dar und beeinflusst oftmals ihre Bildungsentscheidung. Allerdings sind viele Auszubildende mit der Höhe ihrer Vergütung nicht zufrieden: Zwei von drei Auszubildenden empfinden ihre Vergütung als zu niedrig, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb) in der Studie „Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden“ herausgefunden hat. Vielen Jugendlichen reiche die Vergütung für die Grundversorgung und die individuellen Bedürfnisse nicht aus. Daher gehe rund jeder vierte Azubi neben der Ausbildung jobben. Für die Studie hat das Bibb rund 6000 Auszubildende aus dem zweiten Ausbildungsjahr in 15 stark besetzten Ausbildungsberufen befragt. Für 93 Prozent der Befragten im zweiten Ausbildungsjahr bewegen sich die Monatsbeträge zwischen 300 und 700 Euro netto. Tsp

Arbeit beschäftigt viele

auch im Urlaub

Einmal richtig abschalten – davon können viele Berufstätige im Urlaub nur träumen. Denn der Job hält sie auch in den Ferien häufig auf Trab, wie zwei repräsentative Studien ergeben haben. So sagt rund jeder Dritte (34 Prozent) in einer Umfrage des Personaldienstleisters Randstadt in Eschborn, dass er an freien Tagen zum Beispiel dienstliche Anrufe bekommt. Und laut TNS Emnid antworten sogar mehr als die Hälfte (52 Prozent) der deutschen Arbeitnehmer im Urlaub auf geschäftliche E-Mails. Besonders verbreitet ist die E-Mail-Korrespondenz mit Kollegen und Kunden an freien Tagen unter Männern (63 Prozent). Nur 39 Prozent der berufstätigen Frauen rufen dagegen ihre elektronische Geschäftspost im Urlaub ab. Am fleißigsten in die Tasten greifen Arbeitnehmer mit einem Nettoeinkommen zwischen 2000 und 2500 Euro, teilt das Softwarehaus Symantec mit, das die Umfrage von TNS Emnid in Auftrag gegeben hatte. dpa

Hitze im Büro durch früheren Arbeitsbeginn entgehen

Um der Hitze im Büro zu entgehen, sind verlagerte Arbeitszeiten eine gute Lösung. So könnten Mitarbeiter mit ihrem Chef etwa vereinbaren, dass sie früher anfangen und dafür eher Feierabend machen, rät die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft in Hamburg. So müssten Büromitarbeiter nicht so lange in der Nachmittagssonne schmoren. Alternativ sei eine verlängerte Mittagspause ratsam, die vor- oder nachgearbeitet werde. dpa

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