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Neue Steuer-CD aufgetaucht

München/Kiel - Den deutschen Finanzbehörden ist erneut eine Steuer-CD mit Angaben über deutsche Kunden einer Liechtensteiner Bank angeboten worden. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, soll die CD Daten von hunderten mutmaßlichen Steuerhinterziehern enthalten, die bei der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) insgesamt 500 Millionen Euro versteckt haben sollen. Die CD sei bereits vor Monaten der Finanzverwaltung in Schleswig- Holstein angeboten worden. Die Behörden in Kiel wollten die CD nach einer Stichproben-Analyse angeblich kaufen, schreibt das Blatt. Dies sei auch bereits mit dem Bundesfinanzministerium abgesprochen worden, eine endgültige Kaufzusage stehe aber noch aus. Wer der Anbieter ist, sei bislang nicht bekanntgeworden. dpa

Porsche-Jobs für fünf Jahre sicher Stuttgart - Die Jobs der Porsche-Beschäftigten sind für die nächsten fünf Jahre sicher. Der scheidende Vorstandschef Michael Macht und Betriebsratschef Uwe Hück stellten am Mittwoch den Mitarbeitern die bis Ende Juli 2015 geltende Vereinbarung zur Standortsicherung vor. Neben der Jobgarantie sieht die Einigung Investitionen von fast einer Milliarde Euro in Projekte und die Infrastruktur des Sportwagenbauers vor. Die Regelung gilt für 8600 Beschäftigte der Porsche AG am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen, im Vertrieb in Ludwigsburg sowie im Forschungs- und Entwicklungszentrum Weissach. dpa

Germania besiegelt Airbus-Auftrag Berlin - Die Berliner Fluggesellschaft Germania hat den Umbau ihrer Flotte auf Airbus-Maschinen besiegelt. Der Kaufvertrag für fünf Airbus A 319 sei unterzeichnet worden, teilte Germania am Mittwoch mit. Die Jets sollen von 2011 an ausgeliefert werden. Die Gesellschaft hatte mit dem europäischen Flugzeughersteller bereits eine Absichtserklärung abgeschlossen und will die ganze Flotte auf Airbus A 319 umstellen. Derzeit betreibt Germania 15 Boeing 737 und hat zwei weitere Maschinen an andere Fluggesellschaften vermietet. dpa

Illegale Werbung für Klimaanlagen Berlin - Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) hat 35 Anbieter von Klimaanlagen abgemahnt. Diese würden häufig mit „irreführenden Klimaschutzargumenten“ werben, teilte der Verband am Mittwoch mit. Nach Angaben des VZBV hatten die Anbieter Produkte mit Hinweisen wie „voll ökologisch“ oder „hoch effizient“ beworben, obwohl der Stromverbrauch besonders hoch gewesen sei. Außerdem seien Kältemittel als „umweltschonend“ bezeichnet worden, obwohl sie klimaschädlich gewesen seien. Zu den Unternehmen, die abgemahnt wurden, gehören nach VZBV-Angaben der Versandhändler Otto, die Baumärkte Obi und Toom. Verklagt wurde De’Longhi. Im Rahmen der Verbraucherallianz „Fürs Klima“ gehen die Verbraucherzentralen seit 2009, gefördert vom Bundesumweltministerium, gegen Unternehmen vor, die zu Unrecht mit Klimaschutzargumenten werben. pwe

Griechische Fluglotsen planen Streik Athen - Die griechischen Fluglotsen, die bereits mehrfach in diesem Jahr mit Arbeitsniederlegungen den Flugverkehr lahmlegten, wollen am Sonntag in einen Dauerstreik treten. Bereits seit Mittwoch fertigen sie nur noch so viele Maschinen ab, wie es den Vorschriften und den personellen Kapazitäten der Flugsicherung entspricht. Dadurch kam es in Athen und auf anderen Flughäfen bereits zu zahlreichen Verspätungen. Die Fluglotsen verlangen eine höhere Bezahlung. In Griechenland sind wegen der Sparmaßnahmen der Regierung die Gehälter im öffentlichen Dienst für die nächsten drei Jahre eingefroren. Machen die Fluglotsen ihre Ankündigung wahr, droht dem hoch verschuldeten Griechenland ein Reisechaos. öhl

Yahoo profitiert von Microsoft

Sunnyvale - Der Internetpionier Yahoo kommt nur mühsam vom Fleck: Aufgrund schwächelnder Werbeeinnahmen im zweiten Quartal konnte Yahoo seinen Umsatz lediglich um zwei Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) steigern. Der Gewinn sprang dank Einsparungen und der Zusammenarbeit mit Microsoft bei der Internetsuche allerdings unterm Strich um 51 Prozent auf 213 Millionen Euro. Werbung ist die wichtigste Einnahmequelle für Yahoo. Microsoft und Yahoo hatten im Juli 2009 vereinbart, bei der Internetsuche zusammenzuarbeiten. dpa

Apple-Telefone verkaufen sich prima

Cupertino - Trotz aller Kritik am neuen iPhone verkauft sich das Telefon blendend und füllt Apple die Kasse. Auch der anfangs kritisch beäugte Tablet-Computer iPad hat sich zum Verkaufsschlager entwickelt. Von dem ultraflachen Rechner, der ohne Bedientasten auskommt, aber einen berührungsempfindlichem Bildschirm hat, setzte Apple fast genauso viele ab wie von den klassischen Mac-Computern mit Tasten. Im dritten Geschäftsquartal, das Ende Juni endete, stieg der Gewinn auf unterm Strich knapp 3,3 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro). Vor einem Jahr waren es 1,8 Milliarden Dollar gewesen. Der Umsatz schnellte um 61 Prozent auf 15,7 Milliarden Dollar hoch. dpa

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