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Union und Grüne wollen Steuer-CD

Düsseldorf - Union und Grüne haben sich für den Kauf einer neuen Steuersünder-CD durch den Staat ausgesprochen. „Sollten die Finanzbehörden die Daten als stichhaltig einschätzen, sehe ich nicht, warum wir in diesem Fall von der bisherigen Linie des Ankaufens abweichen sollten“, sagte der finanzpolitische Sprecher der Union im Bundestag, Leo Dautzenberg (CDU), „Handelsblatt Online“. Der Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick plädierte ebenfalls für den Kauf.HB

Quote kein Beleg für Benachteiligung

Erfurt - Ein geringer Frauenanteil in der Führungsetage eines Unternehmens reicht nicht aus, um Diskriminierung zu belegen. Das hat am Donnerstag das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschieden. Demnach kommt es beim statistischen Beweis auf eine Gesamtschau der relevanten Zahlen an (Az.: 8 AZR 1012/08). Die Gema, eine Verwertungsgesellschaft für Musikrechte, hatte 2006 in Berlin einen Personaldirektors gesucht – und entschied sich ohne Ausschreibung für einen Mann. Die damals 45-jährige Klägerin fühlte sich übergangen. AFP

Verbraucherzentrale hat Geldsorgen

Berlin - Mit Wirkung vom Donnerstag ist Peter Lischke alleiniger Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Berlin. Seit Januar 2010 war er gleichberechtigter Geschäftsführer neben Gabriele Francke. Der Vorstand der Verbraucherzentrale Berlin begründete die Entscheidung damit, dass durch Fehler in den vergangenen Jahren der Verbraucherzentrale Berlin ein nicht unerheblicher finanzieller Schaden entstanden sei. Tsp

Länder torpedieren Sparprogramm

Düsseldorf - Mehrere Bundesländer haben in Protestbriefen an die Bundesregierung zentrale Elemente des milliardenschweren Sparpakets kritisiert. Im Mittelpunkt stehen die Pläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zur Einführung einer Luftverkehrsabgabe und zur bevorzugten Behandlung des Staates bei Unternehmensinsolvenzen. Gegen dieses sogenannte Fiskusprivileg wehren sich Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und das Saarland.saf (HB)

Kik soll Personal ausgespäht haben

Berlin - Der Textildiscounter Kik soll systematisch die Finanzverhältnisse seiner Mitarbeiter ausgespäht haben. Das berichtete das TV-Magazin „Panorama“ am Donnerstag. Demnach soll Kik über die Kreditauskunft Creditreform Informationen über Mitarbeiter eingeholt und diesen gekündigt haben, wenn die Auskünfte auf eine Überschuldung hindeuteten. Creditreform bestätigte, Daten geliefert zu haben, stritt aber eine Kenntnis über deren Verwendung ab. Kik wollte sich am Donnerstagabend gegenüber dem Tagesspiegel nicht zu den Vorwürfen äußern.Tsp

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