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Bau kämpft mit Umsatzeinbruch



Wiesbaden - Das Baugewerbe hat in den ersten fünf Monaten des Jahres noch mit den Folgen des harten Winters und den auslaufenden Konjunkturprogrammen zu kämpfen gehabt. Von Januar bis Mai gab es dort einen Umsatzeinbruch von 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 24,4 Milliarden Euro. Der Auftragseingang sank im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 Prozent, die Beschäftigtenzahl um 0,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Im Mai zeigte die Auftragsentwicklung im Baugewerbe mit einem Minus von 0,5 Prozent noch leicht nach unten. dpa

Gewerkschaften tadeln Ramsauer

Berlin - Vor dem Hintergrund der Technikprobleme bei der Bahn haben die Gewerkschaften Transnet und GDBA die Bundesregierung aufgefordert, auf die geplante Gewinnabführung zu verzichten. Die Vorsitzenden Kirchner und Hommel kritisierten am Freitag die Haltung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU): „Wer den Sparkurs der vergangenen Jahre für die derzeitigen Probleme verantwortlich macht, sollte der Bahn nicht im nächsten Moment 500 Millionen Euro pro Jahr aus der Tasche ziehen.“ Sie meinten, der Ausfall von Klimaanlagen in Zügen der ICE-2-Baureihe habe auch ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen bei der Bahn geworfen. dpa

Berlin und EU streiten über Kohle

Berlin - Zwischen der Bundesregierung und der EU ist diplomatischer Streit über Kohlebeihilfen ausgebrochen. Die Bundesregierung wurde nach eigenen Angaben von dem Beschluss der EU-Kommission überrascht, wonach schon im Oktober 2014 Schluss sein soll mit staatlichen Beihilfen für unrentable Steinkohlestandorte. Bis kurz vor der Sitzung der Kommissare am Dienstag habe es geheißen, dass Deutschland die Subvention für den deutschen Steinkohlebergbau wie geplant erst 2018 hätte einstellen müssen. In Brüssel wird das ganz anders gesehen: Man habe das Kanzleramt rechtzeitig und detailliert informiert, verlautete aus der EU-Kommission. dpa

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