NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Zeitarbeit sorgt für mehr Jobs

Nürnberg/Berlin - Bei Neueinstellungen setzen die Unternehmen vermehrt auf Zeitarbeit. Nach Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) suchten die Betriebe im Juni für mehr als jede dritte neue Stelle einen Leiharbeiter. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor. Danach haben sich die Jobangebote von Leiharbeitsfirmen seit Jahresanfang mehr als verdoppelt, während die Zahl der übrigen Stellen um 39 Prozent zulegte. Auch in anderen Branchen stieg die Nachfrage. Die Zahl der offenen Stellen habe im Juli das Vorkrisenniveau erreicht, berichtete die BA. Einen bedeutenden Anteil daran habe die Zeitarbeit. dpa

Konjunkturprogramme laufen aus

Berlin - Das Wirtschaftsministerium will die Hilfen aus dem Deutschlandfonds nicht über das Jahresende hinaus verlängern. Anträge könnten noch bis zum 31. Dezember gestellt werden, sagte eine Sprecherin. Minister Rainer Brüderle (FDP) sehe keinen Grund, den Fonds daüber hinaus laufen zu lassen. Die Wirtschaft hatte zuvor gewarnt: „Gerade wenn jetzt im Aufschwung der Finanzierungsbedarf der Betriebe für Investitionen und zur Vorfinanzierung der Aufträge steigt, könnten eine befristete Verlängerung von Teilen des Fonds oder gezielte Übergangsregelungen ein wichtiges Sicherheitsnetz sein“, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann dem „Handelsblatt“. rtr

DIW sieht Deutschland an der Spitze

Berlin - Deutschland ist die Konjunktur-Lokomotive in Europa. Für das zweite Quartal erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ein Wachstum von 1,1 Prozent zum Vorquartal. „Das ist ein Spitzenwert im Euro-Raum“, heißt es im DIW-Konjunkturbarometer, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. Aufs Jahr hochgerechnet entspricht dies einem Wachstum von 4,5 Prozent. Damit erreiche die Aufwärtsbewegung ihren vorläufigen Höchststand. Im dritten Quartal werde die Dynamik nachlassen. dpa

Highstreet billigt niedrigere Mieten

London/Frankfurt am Main - Im Ringen um die Zukunft von Karstadt ist eine weitere Hürde aus dem Weg geräumt. Ein Teil der Finanzierer des Warenhausvermieterkonsortiums Highstreet stimmte am Donnerstag niedrigeren Mieten für die insolvente Kaufhauskette zu, wie ein Highstreet-Sprecher sagte. Der Investor Nicolas Berggruen hatte bessere Mietkonditionen zu einer Voraussetzung für die Übernahme gemacht. Eine Einigung mit anderen Gläubigern des Konsortiums steht aber noch aus. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar