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Bankenrettung für 52 Milliarden

Berlin - Die Rettung der Banken in der Finanzkrise könnte die deutschen Steuerzahler einer Studie zufolge bis zu 52 Milliarden Euro kosten. Im günstigsten Fall entstünden Kosten von lediglich 34 Milliarden Euro, teilte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft am Donnerstag mit. Pro Einwohner Deutschlands bedeute dies eine Kostenbelastung zwischen 417 und 632 Euro. Noch nicht enthalten seien die Ausgaben für Konjunkturpakete, Steuerausfälle oder Umsatzeinbrüche bei Firmen. Die tatsächlichen Kosten hingen auch von der weiteren Entwicklung der Finanzmärkte ab, teilte die Arbeitgeber-Initiative mit. AFP

Griechen klagen gegen Sparpläne

Athen - Griechische Gewerkschaften haben gegen das harte Sparprogramm der Regierung Klage beim höchsten Verwaltungsgerichtshof des Landes eingereicht. Die Maßnahmen zerstörten die Errungenschaften vergangener Arbeitnehmergenerationen. „Das Sparprogramm verletzt unsere Arbeitsrechte massiv“, sagte der Generalsekretär der Gewerkschaft der Staatsbediensteten, Ilias Iliopoulos, am Donnerstag. Wegen des gewaltigen Haushaltsdefizits von mehr als 300 Milliarden Euro sollen bis Ende 2012 30 Milliarden Euro eingespart werden. Löhne und Gehälter von Staatsdienern wurden gekürzt, das Weihnachtsgeld gestrichen. Die Mehrwertsteuer wurde von 19 auf 23 Prozent angehoben, das Rentenalter von 58 auf 65 Jahre erhöht. dpa

Deutsche buchen mehr Fernreisen

München - Die Deutschen reisen immer öfter und immer weiter. „In keiner Sommersaison der vergangenen Jahre lagen die Umsätze mit gebuchten Reisen höher“, hieß es am Donnerstag in einer GfK-Studie. Vor allem Preisnachlässe hätten zu mehr Buchungen geführt. Die Reisebüros verzeichneten für die Sommersaison ein Umsatzplus von sechs Prozent. Stark nachgefragt waren die Türkei und Ägypten, Griechenland und Portugal mussten Rückgänge hinnehmen. Besonders wachstumsstark mit einem Plus von elf Prozent waren Fernreisen. Der durchschnittlich gezahlte Preis für den Sommerurlaub lag mit 664 Euro pro Person knapp drei Prozent unter dem Vorjahr. rtr

Bierkonsum sinkt trotz WM

Wiesbaden - In Deutschland wird immer weniger Bier getrunken. Die Brauereien und Bierlager setzten im ersten Halbjahr 49,0 Millionen Hektoliter Bier ab, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Das waren 0,7 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2009. Im Frühjahr hatten die Gastwirte wegen des kalten Wetters über leere Biergärten und Terrassen geklagt. Auch die Fußball-Weltmeisterschaft konnte den Bierkonsum dann nicht wieder ins Plus hieven – obwohl der Absatz im Juni um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat in die Höhe schnellte. AFP

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