NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Kein E-Postbrief am Montag



München - Die Post stellt ihren neuen E-Postbrief in ausgedruckter Form zunächst nur von Dienstag bis Sonnabend zu. Die Post erklärt die verzögerte Zustellung laut dem Magazin „Focus“ damit, dass „die Post-Druckzentren vorläufig Samstag und Sonntag noch nicht arbeiten sondern lediglich von Montag bis Freitag“. Die Post startete ihren neuen Online-Brief Mitte Juli. Nutzer können wählen, ob die Internet-Briefe elektronisch zugestellt oder von der Post ausgedruckt und durch einen Briefträger übermittelt werden. Der Online-Brief gleicht technisch einer E-Mail, soll aber so verlässlich sein wie herkömmliche Briefe. AFP

Streit um Anlegerschutz-Gesetz

Berlin - Die künftige Gestaltung des Anlegerschutzes sorgt für Streit zwischen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP). Brüderles Haus arbeite an einem branchenfreundlicheren Gegenkonzept zu Schäubles Gesetzentwurf, berichtete der „Spiegel“. Schäuble will unter anderem die Anforderungen beim Vertrieb von Produkten des grauen Kapitalmarkts verschärfen. Zudem sollen laut dem Magazin geschlossene Fonds künftig als Wertpapiere gelten und unter das Kreditwesengesetz fallen. Deren Vermittler unterliegen der Aufsicht durch die Finanzaufsichtsbehörde Bafin. Brüderle will die Berater nur unter die Gewerbeaufsicht stellen, berichtete das Magazin. AFP

London fordert mehr Kredite

London - Die britische Regierung hat die Banken des Landes ermahnt, ihre sprudelnden Gewinne für eine großzügigere Kreditvergabe zu nutzen. Dies sei wichtiger, als den eigenen Managern hohe Boni zu bezahlen, sagte Finanzminister George Osborne in einem Interview. In dieser Woche legen Großbanken wie Barclays, Lloyds und Royal Bank of Scotland ihre Bilanz fürs erste Halbjahr vor. Zurückhaltung bei Boni und Dividenden mache Kapazitäten für die Kreditvergabe frei, sagte Osborne. Er warnte vor einer Kreditklemme, wenn der Aufschwung an Fahrt gewinnt. rtr

Aldi plant Firmenchronik

Essen/Hamburg - Beim Discount-Konzern Aldi bahnt sich nach jahrzehntelanger Verschwiegenheit ein Bewusstseinswandel an: Eine Woche nach dem Tod von Unternehmens-Mitbegründer Theo Albrecht kündigte dessen Neffe an, eine Firmenchronik zu schreiben zu wollen. Außerdem holte der Konzern nach „Spiegel“-Informationen mehrere Medienberatungsfirmen ins Haus, um sich über eine künftige PR-Strategie beraten zu lassen. Wie es weiter heißt, führte der Tod von Theo Albrecht auch zu einer Neuordnung bei Aldi Nord: Albrechts Witwe Cäcilie werde ihm im Stiftungsvorstand nachfolgen. dpa

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