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HSBC und BNP Paribas legen zu

London/Paris - Die beiden europäischen Großbanken HSBC und BNP Paribas haben trotz des schwächelnden Investmentbankings Milliardengewinne erwirtschaftet. Grund waren deutlich geringere Belastungen für faule Kredite. Die in London ansässige größte Bank Europas, HSBC, konnte ihren Gewinn vor Steuern im ersten Halbjahr mit 11,1 Milliarden Dollar (8,5 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln, wie das Institut am Montag mitteilte. Bei BNP Paribas, der Nummer zwei der Euro-Zone hinter der spanischen Banco Santander, kletterte der Nettogewinn im zweiten Quartal um 31 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, wie BNP mitteilte. rtr

Sky bekommt frisches Geld

München - Der weiter mit hohen Verlusten kämpfende Pay-TV-Sender Sky Deutschland erhält erneut frisches Kapital seines Großaktionärs Rupert Murdoch. Aus verschiedenen Maßnahmen sollen mindestens 340 Millionen Euro eingenommen werden, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Gelder sollen in potenzielle Wachstumsfelder gesteckt werden, die Sky aber schon seit Jahren ohne nachhaltige Fortschritte sucht. Für das zweite Quartal wies Sky einen leicht gestiegenen Umsatz von 236 Millionen Euro aus. Der operative Verlust (Ebitda) verbesserte sich auf 47,4 Millionen Euro nach minus 63,4 Millionen vor Jahresfrist. Unter dem Strich betrug der Verlust knapp 82 Millionen Euro. rtr

TNT enttäuscht die Anleger

Amsterdam - Der niederländische Logistiker und Post-Konkurrent TNT hat wegen hoher Umstrukturierungskosten Einbußen verkraften müssen. Im zweiten Quartal fiel der operative Gewinn zum Vorjahr von 178 Millionen auf 55 Millionen Euro, wie TNT am Montag mitteilte. Darin enthalten sind Rückstellungen in Höhe von 168 Millionen Euro für einen Sparplan. Indes stieg der Umsatz von 2,5 auf 2,8 Milliarden Euro. Besonders enttäuschte die Express-Sparte. Die beiden TNT-Sparten Express und Brief sollen nun vollständig voneinander getrennt werden. Bis zum Jahreswechsel soll die interne Spaltung vollzogen sein. dpa

„Diego Drachenzahn“ siegt

Hamburg - „Diego Drachenzahn“ ist das Kinderspiel des Jahres 2010. Die „gelungene Mischung aus Geschicklichkeit, Bluff und Einschätzungsvermögen“, gepaart mit schöner Aufmachung, sorgten für hohen Spielwert, teilte der Verein „Spiel des Jahres“ am Montag mit. Das Spiel für zwei bis vier Mitspieler ab fünf Jahren ist im Verlag Haba erschienen. Der undotierte Kritikerpreis „Kinderspiel des Jahres“ wurde zum zehnten Mal verliehen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) erklärte als Schirmherrin, bei Brett-, Würfel- oder Rollenspielen lernten Kinder soziales Verhalten und viel über sich selbst. KNA

Spanien kürzt Solarförderung

Madrid - Ähnlich wie Deutschland will auch Spanien die Solarförderung deutlich kürzen. Angesichts der Sparzwänge des Landes sollten Photovoltaikanlagen künftig weniger vom Staat gefördert werden, teilte das Industrieministerium in Madrid mit. Zuletzt hatte das Land, das zu einem der weltweiten Vorreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien gehört, bereits Kürzungen bei der Windenergie und bei der Solarthermie angekündigt. Den Plänen zufolge sollen großflächige Anlagen am Boden künftig 45 Prozent weniger Förderung erhalten. Großanlagen auf Dächern bekommen 25 Prozent weniger, die hauptsächlich von Privatpersonen betriebenen kleinen Dachanlagen müssen nur eine Kürzung von fünf Prozent hinnehmen. AFP

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