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Volvo ist nun chinesisch



Berlin/Dearborn - Der schwedische Pkw-Hersteller Volvo ist nun endgültig in chinesischer Hand. Der Autobauer Geely überwies am Montag den Kaufpreis an den bisherigen Besitzer Ford. Geführt wird Volvo künftig von einem Deutschen: Stefan Jacoby, bislang US-Chef von Volkswagen und ein Manager mit Asienerfahrung. „Wir sind überzeugt, dass Volvo eine solide Zukunft unter Geely hat“, sagte Ford-Chef Alan Mulally in Dearborn (US-Bundesstaat Michigan). Geely- Verwaltungsratschef Li Shufu sprach von einem „historischen Tag“ für sein Unternehmen. Der größte private Autohersteller Chinas zahlt für Volvo 1,3 Milliarden Dollar in bar und legt eine Anleihe über 200 Millionen Dollar oben drauf. dpa

Vossloh erhält Großauftrag

Düsseldorf - Der Bahntechnikkonzern Vossloh hat sich in Libyen zwei Großaufträge im Gesamtwert von 115 Millionen Euro sichern können. Vossloh werde im Auftrag des Generalunternehmens China Civil Engineering Construction 1300 Kilometer der geplanten Bahnstrecke in Libyen mit Weichen und Schienenbefestigungen ausstatten, teilt die Firma am Montag mit. Die Lieferung erfolge bis 2012. Libyen will mit dem Ausbau entlang der Mittelmeerküste unter anderem die Lücke im Passagierverkehr zwischen Tunesien und Ägypten schließen. rtr

Mehr Förderung für Erneuerbare

Potsdam - Das Brandenburger Wirtschaftsministerium weitet die Förderung im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz aus. Grundlage sei die neue Energierichtlinie „RENplus“, sagte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) am Montag in Potsdam. „Wir haben den Kreis der Antragsberechtigten erweitert und neue Förderkategorien eingeführt“. Künftig sollen neben kleineren und mittleren Unternehmen auch kommunale Großunternehmen wie Stadtwerke gefördert werden. Insgesamt wurde der Förderetat um vier Millionen Euro erhöht ddp

Amazon und Apple unter Verdacht Hartford - Die US-Justiz nimmt Preisabsprachen bei den boomenden elektronischen Büchern unter die Lupe. „Diese Vereinbarungen zwischen Verlagen, Amazon und Apple scheinen zu einheitlichen Preisen für viele der populärsten E-Books geführt zu haben“, stellte der Generalstaatsanwalt von Connecticut, Richard Blumenthal, am Montag fest. Die Leidtragenden sind nach Ansicht Blumenthals die Leser und die Konkurrenz, deren Geschäft behindert werde. dpa

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