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Blackberry-Hersteller gibt nach

Neu-Delhi/Dubai- Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) gibt im Streit um die Sicherheit seines Smartphones offenbar dem Druck mehrerer Staaten nach. Eine arabische Zeitung berichtete am Dienstag, der kanadische Konzern sei vorläufig bereit, in Kuwait 3000 Porno-Websites zu sperren. In anderen Medien hieß es, RIM gestatte Indien die Überwachung von Kunden-E-Mails. Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten am Wochenende angekündigt, Blackberry-Nutzern im Oktober den Zugang zum Internet zu blockieren. Die USA kritisierten die Ankündigung der Emirate. „Wir halten dies für einen gefährlichen Präzedenzfall“, sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums. In New York stellte RIM derweil am Dienstag sein neues Smartphone Torch 9800 vor. Mit dem neuen Modell will RIM vor allem dem iPhone und den immer beliebter werdenden Android-Geräte Konkurrenz zu machen. rtr

Bahn-Verhandlungen abgebrochen

Berlin - In der dritten Tarifrunde der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer und der Bahn am Dienstag in Berlin gab es noch keine Einigung. Nach Angaben von Bahnsprecher Achim Stauß vereinbarten die Tarifparteien eine Fortsetzung der Gespräche für den 21. August. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekanntgegeben. Von den Arbeitgebern lag keine Stellungnahme vor. Verhandelt wurden erste Details eines Vertrages, der am Ende für alle 20 000 Lokführer in Deutschland gelten könnte. Dazu müsste aber auch noch eine Einigung mit großen Privatbahnen erzielt werden. dpa

Eckert & Ziegler mit Rekordquartal

Berlin - Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG vermeldete am Dienstag Rekorde: Das Unternehmen steigerte sein Ergebnis nach Steuern und Minderheiten gegenüber dem zweiten Quartal 2009 um 44 Prozent auf 2,6 Millionen Euro. Damit sei das abgelaufene Quartal das ertragsstärkste in der Unternehmensgeschichte gewesen, teilte Eckert & Ziegler mit. Der Umsatz ging im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht von rund 28 Millionen auf 27,2 Millionen Euro zurück. Tsp

GM kauft sich bei Elektroautos ein

Detroit - Der für seine Spritschlucker bekannte US- Autohersteller General Motors treibt seinen Imagewandel hin zum grünen Konzern voran. GM hat sich beim Elektroauto-Neuling Bright Automotive eingekauft und will mit diesem zusammenarbeiten. Bright hat einen Transporter mit kombiniertem Elektro- und Verbrennungsmotor entwickelt und will in drei Jahren mit der Massenproduktion starten. GM wird einen Minderheitsanteil an dem Anfang 2008 gegründeten Unternehmen halten. Wie hoch dieser ist und wie viel Geld fließt, ließen beide Seiten am Dienstag offen. dpa

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