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Berliner Flughäfen erwarten Rekorde

Berlin - Die Berliner Flughäfen haben von Januar bis Juli 12,3 Millionen Passagiere abgefertigt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspreche dies einem Plus von einer halben Million Fluggäste oder 4,4 Prozent, wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte. Stabil blieb den Angaben zufolge die Zahl der Flugbewegungen, die bei 134 000 lag (plus 0,1 Prozent). Im Juli wurden in Tegel und Schönefeld 2,16 Millionen Passagiere registriert, 196 275 mehr als im Vorjahresmonat. Dies ist ein Plus von zehn Prozent. Flughafenchef Rainer Schwarz sagte, das Unternehmen werde das Jahr 2010 aller Voraussicht nach mit einer neuen Rekordmarke von mehr als 22 Millionen Passagieren abschließen. Schwarz verwies darauf, dass sich die Zahl der Umsteigepassagiere in Tegel verdoppelt habe, seit Air Berlin im Mai den Drehkreuzbetrieb aufnahm. ddp

850 Firmen unter Betrugsverdacht

Frankfurt am Main - Die Behörden ermitteln derzeit gegen rund 850 Firmen wegen des Verdachts auf Betrug bei Kurzarbeit. Insgesamt seien die Behörden von Juni 2009 bis zu diesem Juli rund 1500 Verdachtsfällen nachgegangen, sagte eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit (BA) der „Frankfurter Rundschau“. Etwa 650 Verfahren seien inzwischen eingestellt, weil kein Missbrauch festgestellt wurde. Gegen die anderen 850 Firmen würden Staatsanwaltschaft, Hauptzollämter oder Arbeitsagenturen noch ermitteln. Bei Kurzarbeit gleicht die BA einen Teil des Lohnausfalls aus. Zudem übernimmt sie mindestens die Hälfte der Sozialbeiträge. Die Ermittlungen seien sehr schwierig, sagte die Sprecherin. Oft bestehe der Verdacht, dass bei Arbeitszeitkonten manipuliert wurde. Möglich sei etwa, dass Arbeitnehmer ausstempeln und anschließend trotzdem weiter arbeiten. AFP

EU erwartet stabile Getreideernte

Brüssel - Trotz der Überschwemmungen und Brände in Süd- und Osteuropa erwartet die EU-Kommission in diesem Jahr eine stabile Getreideernte in der EU. Der gesamte Ertrag dürfte 2010 in etwa dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre entsprechen, teilte die Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Zwar sei die Anbaufläche geschrumpft, aber der Ertrag pro Hektar werde um fünf Prozent über dem Mittelwert liegen. Die aktuellen Brände in Russland sowie weitere Wetterkapriolen könnten das Bild noch verändern. Mit Einbußen von zehn Prozent rechnet dagegen der Deutsche Bauernverband nach Angaben vom Mittwoch. dpa

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