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Noch 1300 Plätze frei: Berliner Firmen suchen noch Auszubildende



Berliner Unternehmen haben zum Ausbildungsstart 2010 noch Ausbildungsplätze zu vergeben. Laut Industrie- und Handelskammer (IHK) seien allein in ihrer Ausbildungsbörse gegenwärtig noch etwa 1000 Plätze in rund 90 Berufen zu finden. „Inzwischen suchen einige Unternehmen bereits vergeblich Nachwuchs“, sagt Christoph von Knobelsdorff von der IHK. Auch im Handwerk sind noch mehr als 300 Azubis gesucht, teilt die Handwerkskammer mit. Deutlich mehr Ausbildungsplätze gibt es im Vergleich zum Vorjahr in den gastronomischen Berufen und im Handel. Im Bürobereich sind trotz gesunkener Anzahl an Stellen noch rund 100 Azubis gesucht. (IHK-Börse: http://ihk.dasburo.de/abv/abv.php?modul=boerse, Handwerkskammer-Hotline: 030/259 03-356. Tsp

Berufliches und Privates sollte

in Netzwerken getrennt werden

Berufliches und Privates sollte man nach Möglichkeit trennen. Das gilt auch für die Nutzung sozialer Netzwerke, wenn es nach dem Deutschen Knigge-Rat geht. „Vermeiden Sie die Vermischung beider Bereiche und geben Sie allzu vertrauliche Informationen nicht preis“, lautet eine Regel aus einem Zwölf-Punkte-Kodex, den die Benimmexperten kürzlich veröffentlicht haben. Welche Plattform für welchen Zweck geeignet ist, sollten Nutzer anhand der Kriterien Kosten, Datenschutzbestimmungen, Popularität, Image und Funktionen des Netzwerks abwägen, raten die Experten. Um auch im Internet authentisch zu bleiben, sollten für das berufliche und das private Profil zum Beispiel unterschiedliche Fotos verwendet werden. Um keine Verwirrung zu stiften, ist es besser, pro Netzwerk nur ein Profil zu betreiben. dpa

Immer mehr Frauen verdienen sich ihren Lebensunterhalt selbst

Frauen leben heute öfter von ihrer eigenen Arbeit als früher. So bezogen 35,8 Prozent im Jahr 2008 ihr Einkommen vorwiegend aus einer Erwerbstätigkeit – zehn Jahre zuvor lag der Wert erst bei 31,5 Prozent. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin. Das Institut beruft sich dabei auf Daten des Deutschen Statistischen Bundesamtes. Entsprechend sind Frauen inzwischen seltener auf das Geld Angehöriger angewiesen, als sie es früher waren: Galt das 1998 noch für 38 Prozent der Frauen, waren es zehn Jahre danach nur noch 33 Prozent. dpa

Studie: Die Erholung der Wirtschaft

lässt die Zahl der Streiks sinken

Die allmähliche Erholung der Wirtschaft hat die Zahl der Streiks in Deutschland laut einer Studie deutlich sinken lassen. In der ersten Jahreshälfte seien in deutschen Unternehmen wegen Streiks und Warnstreiks insgesamt 140 000 Arbeitstage ausgefallen, teilte die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung (HBS) am Donnerstag in Düsseldorf mit. Dies habe einem Rückgang um fast zwei Drittel entsprochen, im ersten Halbjahr 2009 habe es noch 350 000 Streiktage gegeben. Auch die Zahl der Streikenden habe sich in der ersten Jahreshälfte auf rund 86 000 verringert – weniger als ein Drittel des Wertes aus dem Vorjahreszeitraum. Die Gesamtzahl der Streiks werde zwar nicht von der amtlichen Statistik erfasst. Jedoch gebe es auch hier Anzeichen für einen „erheblichen Rückgang“. So seien bei der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi etwa im ersten Halbjahr 59 Streikanträge gestellt worden, halb so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. AFP

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