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BMW, Daimler und Audi geben Gas

München - BMW, Daimler und Audi haben auch im Juli wieder deutlich mehr Autos verkauft. Weltweit setzte BMW 119 982 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls Royce ab, wie der Konzern am Montag mitteilte. Das ist verglichen mit dem Vorjahresmonat ein Plus von 9,1 Prozent. In den ersten sieben Monaten des Jahres kletterte die Zahl der verkauften Autos damit um 12,5 Prozent auf 816 014. Für das gesamte Jahr erwartet BMW ein Absatzplus von rund zehn Prozent auf mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge. Vor BMW hatten bereits Daimler und Audi ihre Absatzzahlen für Juli bekannt gegeben. Die Schwaben verbuchten den zehnten Monat in Folge ein Absatzplus. Mit 106 100 Fahrzeugen der Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach verkauften die Stuttgarter 12,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Vor allem in Asien und den USA liefen die Geschäfte mit Luxusautos weiter gut. Audi lieferte weltweit rund 91 400 Fahrzeuge aus, 7,7 Prozent mehr als im Juli 2009. Von Januar bis Juli kletterte der Absatz der Volkswagen-Tochter damit um 17,4 Prozent auf insgesamt rund 646 300 Autos. Verkaufsrekorde stellte Audi erneut in China und den USA auf. dpa

Ölpest kostet BP 6,1 Milliarden

London - Die Ölpest im Golf von Mexiko hat den Konzern BP nach eigenen Angaben bislang etwa 6,1 Milliarden Dollar gekostet. Davon entfielen 319 Millionen Dollar auf Entschädigungszahlungen an 103 900 Kläger, teilte BP am Montag weiter mit. Der Verschluss des Lecks halte weiterhin dicht, sodass derzeit kein Öl mehr ins Meer fließe. Zuvor waren geschätzte 780 Millionen Liter Rohöl ausgelaufen. Wie teuer die verheerende Umweltkatastrophe BP letztendlich zu stehen kommt, ist weiter völlig unklar. Viele Schätzungen gehen von einem Vielfachen der bisherigen Kosten aus. rtr

Mehrheit arbeitet am Computer

Berlin - Der Computer ist zum zentralen Werkzeug am Arbeitsplatz geworden: Nach einer Umfrage des Fachverbands Bitkom arbeiten 61 Prozent der Beschäftigten in Deutschland regelmäßig am PC. Bei einer ähnlichen Erhebung vor sieben Jahren waren es erst 44 Prozent gewesen, wie der Verband mitteilte. Selbst im verarbeitenden Gewerbe werde der Computer von 58 Prozent der Beschäftigten regelmäßig genutzt. Im EU-Vergleich liegt Deutschland auf dem sechsten Platz hinter Ländern wie Finnland (71 Prozent), Schweden (68 Prozent) und Norwegen (66 Prozent). Schlusslicht ist Bulgarien, wo nur 20 Prozent der Beschäftigten regelmäßig am Computer arbeiten. dpa

Freddie Mac braucht Staatshilfe

New York - Nach einem weiteren herben Milliardenverlust braucht der US-Baufinanzierer Freddie Mac erneut Staatshilfe. Das Finanzministerium werde um 1,8 Milliarden Dollar gebeten, teilte Freddie Mac mit. Verglichen mit früheren Finanzspritzen nimmt sich diese noch klein aus. Insgesamt steigt die US-Staatshilfe für Finanzinstitute nun auf 64,1 Milliarden Dollar – eine der schwersten Lasten der Finanzkrise überhaupt. Freddie Mac und die größere Schwester Fannie Mae spielen für die Stabilisierung des US-Immobilienmarkts eine entscheidende Rolle. Sie stehen direkt oder indirekt hinter der Mehrzahl der Hypotheken des Landes. Deshalb hatte die Regierung sie in den Turbulenzen 2008 aufgefangen und gewährt unbegrenzt Kredit bis 2012. dpa

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