NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Immer weniger Vollzeitjobs

Berlin - Seit der Jahrtausendwende gehen immer weniger junge Menschen in Deutschland einem unbefristeten Vollzeitjob nach. Stattdessen wächst der Anteil der jungen Arbeitnehmer, die befristet, geringfügig und in Zeitarbeit oder 20 Stunden in der Woche beschäftigt sind, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Zahl der 15 bis 24-Jährigen, die einer solchen Beschäftigung nachgehen, kletterte von 2000 bis 2009 um 42 Prozent auf 676 000. Die Zahl der jungen Menschen in normalen Arbeitsverhältnissen sank um ein Viertel auf 1,2 Millionen. rtr

Untersuchung entlastet Toyota

Washington - Die vielen tödlichen Unfälle mit Toyota-Autos in den USA wurden offenbar nicht von Fehlern in der Elektronik verursacht. Nach zahlreichen Beschwerden über ungewollte Beschleunigung untersuchte das US-Verkehrsministerium 58 Datenschreiber und teilte am Dienstag mit, in vielen Fällen hätten die Fahrer womöglich Fehler begangen, da sie überhaupt nicht gebremst hätten. Abgesehen von den bereits bekannten Problemen konnte die Regierung keine neuen Sicherheitsdefekte finden. rtr

Firmenpleiten nehmen zu

Berlin - Trotz des Aufschwungs steigt die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland. Im Mai mussten 2 692 Unternehmen Insolvenz anmelden – 1,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Statistische Bundesamt mit. „Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen, insbesondere in Dienstleistung und Handel, stehen oft noch mit dem Rücken zur Wand“, hieß es. Entspannt habe sich die Lage dagegen für Großunternehmen und die Autoindustrie, die vom Exportboom profitieren. Im Mai gab es auch eine Zunahme der Verbraucherinsolvenzen um 14,1 Prozent auf 8 552. rtr



Nestlé steigert Umsatz und Gewinn
Vevey - Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestlé hat im ersten Halbjahr dank starker Verkäufe von Nahrungsmitteln und Getränken Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Wie Nestlé mitteilte, legte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 13,6 Prozent auf 8,4 Milliarden Schweizer Franken zu. Der Nettogewinn lag bei 5,5 Milliarden Franken – ein Anstieg um 7,5 Prozent. Der Umsatz kletterte – ohne Zukäufe und Währungseffekte – um 6,1 Prozent auf 55,3 Milliarden Franken. dpa

Tui und Thomas Cook verlieren

Hannover/London - Europas größter Reisekonzern Tui hat wegen der Flugausfälle nach dem Vulkanausbruch in Island im dritten Geschäftsquartal rote Zahlen geschrieben. Dank eines Rekordgewinns bei der Container-Reederei Hapag-Lloyd erwartet Tui im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende September) aber Gewinne. Nach den ersten neun Monaten stand unter dem Strich ein Minus von 467,7 Millionen Euro, davon fielen 36,3 Millionen Euro im dritten Quartal an. TUI AG]Auch den Tourismuskonzern Thomas Cook belastete der Vulkanausbruch: Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 wurden rund 140 Millionen Euro Verlust eingefahren./TUI AG]dpa

Berliner Hyp ist pessimistisch

Frankfurt am Main - Der Immobilienfinanzierer Berlin Hyp blickt nach einem Gewinnrückgang im ersten Halbjahr pessimistischer in die Zukunft. Es werde dieses Jahr nicht leicht, an die Ergebnisse von 2009 anzuknüpfen, erklärte Vorstandschef Jan Bettink am Mittwoch. In den ersten sechs Monaten verdiente die Berlin Hyp unter dem Strich 23,1 (Vorjahreszeitraum: 29,4) Millionen Euro, das Vorsteuerergebnis schrumpfte auf 32,9 (39,1) Millionen. Grund war eine höhere Risikovorsorge. rtr

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