NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

VW verkauft vier Millionen Autos



Wolfsburg - Europas größter Autobauer Volkswagen hat von Januar bis Juli weltweit mehr als vier Millionen Autos verkauft und damit einen Sieben-Monats-Rekord erreicht. Das teilte VW am Freitag mit. Der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug 13,7 Prozent. Insgesamt gingen 4,16 Millionen Autos an die Kunden. In der Region Asien/Pazifik verbuchte der Konzern ein Plus bei den Auslieferungen von mehr als 42 Prozent. Allein in China gingen in den ersten sieben Monaten mit mehr als einer Million Einheiten 42,2 Prozent mehr Autos an die Kunden. dpa

Oracle verklagt Google

New York - Der US-Softwarekonzern Oracle hat den Internetkonzern Google wegen Patentverstößen bei seinem Handy-Betriebssystem Android verklagt. Oracle wirft Google vor, bei der Entwicklung der zunehmend populären Software wissentlich und mehrfach Patent- und Urheberrechte von Oracles Java-Software verletzt zu haben, wie der Konzern mitteilte. Eine Summe des Streitwerts nannte Oracle nicht. Google zufolge werden pro Tag rund 200 000 Smartphones und andere Geräte mit Android-Betriebssystem verkauft. rtr

Allianz in Deutschland profitabel

München - Die Allianz hat ihren Gewinn in Deutschland im ersten Halbjahr 2010 deutlich gesteigert. Dank eines um mehr als ein Drittel verbesserten Kapitalanlagegeschäfts legte der Überschuss auf 650 (Vorjahr 521) Millionen Euro zu, wie der Versicherer mitteilte. Operativ erhöhte sich das Ergebnis um 42 Prozent auf 916 Millionen Euro. Probleme hatte die Allianz im ersten Halbjahr vor allem in der Schaden/Unfallversicherung. Hier arbeiteten die Münchner wegen der Zahlungen für den Orkan „Xynthia“ oder das Pfingstunwetter mit einer Schaden/Kosten-Quote von 100,1 (nach zuvor 100,6) erneut nicht profitabel. Oberhalb von 100 Prozent sind die Kosten durch die Prämieneinnahmen nicht mehr gedeckt. rtr

BP akzeptiert Millionenstrafe

Chicago - Der britische Ölkonzern BP hat mehr als fünf Jahre nach der Explosion in einer seiner Raffinerien in Texas einer Geldstrafe in Millionenhöhe zugestimmt. Nach Angaben der US-Regierung erklärte sich das Unternehmen zu einer Zahlung von 50,6 Millionen Dollar (gut 39 Millionen Euro) bereit. BP sagte auch zu, 500 Millionen Dollar in die Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen in der Raffinerie zu investieren. 2005 waren bei der Detonation in Texas City 15 Menschen getötet und 170 verletzt worden. Untersuchungen ergaben, dass BP Sicherheitsstandards nicht eingehalten hatte. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar