NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Gern im Job. Die Leistungsbereitschaft lässt im Alter nicht automatisch nach. Foto: dpa
Gern im Job. Die Leistungsbereitschaft lässt im Alter nicht automatisch nach. Foto: dpaFoto: picture-alliance/ gms

Karrierehemmnisse: Mehr als jede zweite Frau ist für die Frauenquote

Rund 90 Prozent der Deutschen sehen einer aktuellen Umfrage zufolge Frauen durch die Doppelbelastung von Familie und Beruf nach wie vor in ihrer Karriere benachteiligt. Jede zweite Frau habe wegen der Familie ihre Karrierewünsche aufgeben oder ändern müssen, erklärt die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. 60 Prozent der Frauen halten eine Frauenquote in Betrieben für sinnvoll. Als weiteres Hindernis für die Karriere vermuten laut Umfrage 71 Prozent, dass männliche Führungskräfte Frauen ausgrenzen. Für die repräsentative Umfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid rund 1030 Frauen und Männer. epd

Zufriedenheit im Job: Arbeit

ist für viele nicht alles im Leben

Arbeit ist nicht alles im Leben – so denken viele Erwerbstätige. Jeder Dritte (33 Prozent) sagte in einer repräsentativen Forsa-Umfrage, dass er keinen Job für ein erfülltes Leben braucht. Vor allem für westdeutsche Beschäftigte hängt ihr Glück nicht allein vom beruflichen Erfolg ab: Von ihnen können sich 35 Prozent vorstellen, auch ohne Arbeit ein ausgefülltes Leben zu führen. In Ostdeutschland sagen das nur 26 Prozent auf die Frage, welchen Stellenwert Arbeit in ihrem Leben hat. Im Auftrag der Techniker Krankenkasse waren rund 2000 Erwerbstätige befragt worden. dpa

Vorurteile hemmen die Motivation älterer Mitarbeiter

Ältere Mitarbeiter haben im Beruf häufig mit Vorurteilen zu kämpfen. Sie gelten als weniger motiviert und weniger einsatzbereit als Jüngere. Dabei stimmt dieses Vorurteil nicht, wie eine Studie der Universität Bayreuth ergeben hat. Demnach ist es im Prinzip keineswegs so, dass die Leistungsbereitschaft und der Wille zum Erfolg mit dem Alter nachlassen. Allerdings haben solche Vorurteile durchaus einen psychologischen Effekt: Werden Ältere im Arbeitsalltag geringschätzig behandelt, verringert das ihre Motivation. Die Vorurteile können so zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Für die Studie wurden rund 1250 Arbeitnehmer befragt. Davon war ungefähr die Hälfte 50 bis 64 Jahre und die andere Hälfte 30 bis 40 Jahre alt. dpa

Wertschätzung in der Ausbildung

ist wichtiger als Geld

Geld spielt bei der Wahl der Lehrstelle oft keine entscheidende Rolle. Vielen angehenden Auszubildenden sei Wertschätzung wichtiger als ihre Entlohnung, berichtet das „Personalmagazin“ in seiner Augustausgabe. Es verweist dabei auf eine Studie der Universität Hohenheim in Stuttgart. Danach stehen Akzeptanz und Wertschätzung an erster Stelle bei der Frage, worauf Schüler bei der Wahl eines Ausbildungsbetriebs Wert legen. Die Bezahlung wird erst an siebter Stelle genannt. Zusammen mit dem Portal Azubister.net hatte die Hochschule 525 Schüler befragt.dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben