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Branchentarif für Lokführer in Sicht



Frankfurt am Main - Auf dem Weg zu einem bundesweit einheitlichen Tarifvertrag für rund 20 000 Lokführer sieht der Gewerkschafter Claus Weselsky ein zentrales Problem als gelöst an. Bei Sondierungsgesprächen in der abgelaufene Woche habe man sich im Grundsatz auf Übergangsregelungen für Beschäftigte verständigt, wenn eine Verkehrsleistung von einem anderen Unternehmen übernommen werde, berichtete der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Bei einem Betreiberwechsel sollen die Beschäftigten zu gleichen Konditionen bei dem neuen Anbieter weiterbeschäftigt werden. dpa

Schnelles Internet für Brandenburg

Potsdam - Zahlreiche ländliche Kommunen Brandenburgs werden Fördermittel für den Ausbau des Breitbandnetzes für ein schnelles Internet erhalten. Wie Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage hin sagte, gingen bis zum 21. Juli insgesamt 103 Anträge beim Landesamt für ländliche Entwicklung ein. Davon seien bisher 77 Förderanträge bewilligt worden. Bestätigt wurden den Angaben zufolge unter anderem Anträge der Städte Beelitz, Rathenow, Werder, Forst, Luckau und Schwedt. ddp

Neue Behörde gegen Preistreiberei

Berlin - Gegen Preistreiberei auf dem Strom- und Gasmarkt will die Bundesregierung künftig verschärft vorgehen: Sie plant die Einrichtung einer „Markttransparenzstelle“ beim Bundeskartellamt. Ziel dieser Einrichtung sei „die zeitnahe Sicherung einer transparenten Preisbildung“ im Großhandel, heißt es in einem Regierungsvermerk, über den der „Spiegel“ berichtet. Die neue Einheit soll dem Vermerk zufolge „als zentrale Stelle marktrelevante Daten- und Informationen sammeln und auswerten“. Konkret gehe es um Insidergeschäfte und Manipulationen auf dem Großhandelsmarkt.dpa

Goldman-Chefs machen Kasse

New York - Mehrere Top-Manager der US-Großbank Goldman Sachs haben in dieser Woche Aktienoptionen zu Geld gemacht und dabei Millionengewinne eingestrichen. Goldman-Chef Lloyd Blankfein löste mehr als 90 000 Optionen ein und machte einen Bruttogewinn von 6,1 Millionen Dollar (umgerechnet 4,8 Millionen Euro), wie aus Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Goldman-Präsident Gary Cohn machte einen Gewinn von knapp fünf Millionen Dollar, Finanzchef David Viniar kam auf ein Plus von 4,5 Millionen Dollar. Die Optionen wären im Noveber verfallen, hieß es. rtr

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