NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Benzin und Diesel werden billiger



München - Die Spritpreise in Deutschland haben in den vergangenen Tagen wieder nachgegeben. Nach Angaben des ADAC vom Mittwoch mussten die Autofahrer für den Liter Benzin im bundesweiten Durchschnitt 1,386 Euro bezahlen, 0,9 Cent weniger als vor sieben Tagen. Der Rückgang beim Diesel fiel geringer aus, hier mussten für einen Liter 1,189 Euro bezahlt werden, das waren 0,6 Cent weniger als in der Vorwoche. dpa

Wowereit hilft Druckern

Berlin - Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) unterstützt die Proteste von Beschäftigten der Bundesdruckerei, die bei der Vergabe eines Druckauftrags für 1,6 Milliarden Euro- Scheine leer ausgegangen war. Per Brief forderte Wowereit Bundesbankpräsident Axel Weber auf, die Auftragsvergabe an Unternehmen im Ausland zu korrigieren. „Es ist überhaupt nicht einzusehen, warum ein so kompetenter Betrieb wie die Bundesdruckerei ohne Not durch die Bundesbank gefährdet wird“, schrieb der Politiker. In Berlin würden 130 bis 180 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Laut Wowereit wäre eine europaweite Ausschreibung, wie von der Bundesbank vorgenommen, nicht zwingend nötig gewesen. dpa

US-Politik gegen Fannie und Freddie

Washington - In den USA wird der Ruf nach einer Auflösung der in der Finanzkrise verstaatlichten Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac laut. „Sie müssen abgeschafft werden“, sagte Barney Frank, Chef des Ausschusses für Finanzdienste im Repräsentantenhaus. Anstelle der beiden mit 150 Milliarden Dollar an Steuergeldern vor dem Kollaps geretteten Institute müsse ein neuer Hilfsmechanismus für Immobilienkäufer treten. Bei der geplanten Reform der staatlich gestützten Immobilienfinanzierung dürfe es aber keine gemischte privat-staatliche Lösung mehr geben, sagte der führende Vertreter der Demokraten. rtr

Nestlé: Spekulation ist nicht schlimm Berlin - In der Debatte um steigende Lebensmittelpreise hat der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern Nestlé vor zu schneller Kritik an Spekulanten gewarnt. Der Anbau von Biosprit-Pflanzen verknappe Agrarflächen, die neuartige Ölförderung aus Ölsanden lasse zudem Wasser knapp werden, sagte Verwaltungsratschef Peter Brabeck der „Zeit“. „Der Einfluss von Spekulanten auf die Preise von Agrarrohstoffen wird völlig überschätzt“, sagte Nestlé-Verwaltungsratschef Brabeck. Langfristig gefährde der drohende Wassermangel und schwindende Agrarflächen die Welternährung viel stärker.AFP

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