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Bundesbank ist optimistischer

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bundesbank hat ihre Schätzung für das deutsche Wirtschaftswachstum deutlich angehoben. „Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im laufenden Jahr um rund drei Prozent zunehmen“, hieß es in ihrem jüngsten Monatsbericht. Trotzdem werde sich das Wachstumstempo nach dem außerordentlich dynamischen Frühjahr normalisieren. Die Bundesregierung geht offiziell noch von einem Wachstum von 1,4 Prozent für 2010 aus. Allein im zweiten Quartal wuchs die Wirtschaft allerdings um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt vergangene Woche mitgeteilt hatte. Ein so starkes Wachstum gab es seit der Wiedervereinigung nicht. AFP

Machtwort im Gebührenstreit

Düsseldorf - Die Bundesregierung könnte den Dauerstreit von Banken und Sparkassen um die künftige Höhe von Abhebegebühren an Geldautomaten mit einem Machtwort beenden. Einigten sich die Institute nicht bis Ende August, werde der Gesetzgeber Vorgaben machen, zitiert das „Handelsblatt“ Regierungskreise. Entsprechende Pläne wollte das Bundesverbraucherschutzministerium jedoch nicht bestätigen. Bis Ende August müssen die Institute dem Bundeskartellamt einen Vorschlag machen, wie sie künftig die Fremdabhebegebühren regeln wollen. Verbraucherschützer und Politiker machen Druck wegen der hohen Abhebegebühren. Kunden müssen mitunter bis zu zehn Euro zahlen, wenn sie bei einer fremden Bank abheben. AFP

Intel übernimmt McAfee

New York - Der weltgrößte Chiphersteller Intel verblüfft die Technologiebranche mit der milliardenschweren Übernahme des Softwarekonzerns McAfee. Der Halbleitergigant will für den Anti-Viren-Spezialisten 7,7 Milliarden Dollar auf den Tisch legen, wie Intel am Donnerstag mitteilte. Intel bietet für McAfee 48 Dollar pro Aktie in bar. Das entspricht einem Aufschlag von 60 Prozent auf den Schlusskurs vom Mittwoch. Die beiden Firmenspitzen sind sich einig. Mit dem Erwerb von McAfee will der Konzern seine Sicherheitssparte ausbauen. AFP



Griechenland bekommt mehr Geld

Brüssel - Die Europäische Kommission hat den Weg für weitere Milliardenhilfen an Griechenland freigemacht. Die Brüsseler Behörde sprach sich am Donnerstag dafür aus, die zweite Tranche des Geldes von Euro-Staaten und Internationalem Währungsfonds (IWF) freizugeben. Griechenland soll neun Milliarden Euro erhalten. 6,5 Milliarden Euro kommen von den Euro-Staaten, 2,5 Milliarden Euro vom IWF. Abschließend entscheiden müssen über die Auszahlung die EU-Finanzminister bei ihrem Treffen am 6. und 7. September. AFP

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