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Lebensarbeitszeit-Konten sind

in Deutschland wenig verbreitet



In Deutschland sind Lebensarbeitszeit-Konten noch nicht so verbreitet wie in anderen Ländern. Jedes vierte Unternehmen (25 Prozent) bietet hierzulande Modelle zum langfristigen Ansparen von Zeitguthaben an, die Älteren zum Beispiel einen gleitenden Ausstieg aus dem Erwerbsleben ermöglichen sollen. Darauf weist das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft hin. In Großbritannien mache das jeder zweite Betrieb (51 Prozent), in Italien 44 Prozent der Unternehmen, in Frankreich 40 Prozent und in Spanien 39 Prozent. Das Institut beruft sich auf eine Umfrage des Zeitarbeits-Instituts Adecco unter rund 2500 Firmen aus fünf Ländern von Ende 2008. dpa

Die meisten Berufstätigen dürfen

ihr Kind nicht mit zur Arbeit bringen

Wie kinderfreundlich sind Arbeitgeber? Dieser Frage ist das Karriereportal Monster.de in einer Umfrage nachgegangen. 56 Prozent der befragten Deutschen gaben an, ihr Kind unter keinen Umständen mit zur Arbeit nehmen zu können. 20 Prozent der Teilnehmer können sich dies in Ausnahmefällen vorstellen, auch wenn es nicht gerne gesehen wird. Ein knappes Viertel der Befragten ist überzeugt, dass ihre Chefs und Kollegen das locker sehen würden – solange das den Arbeitsablauf nicht stört. Ähnlich sieht es in Österreich aus. 57 Prozent der Befragten sind überzeugt, ihr Kind unter keinen Umständen mit ins Büro nehmen zu können. An der Umfrage nahmen 1441 Nutzer aus Deutschland und Österreich teil.Tsp

Gewerkschafts-Studie belegt: Arbeitslosigkeit macht krank

Arbeitslosigkeit führt bei den Betroffenen nicht nur zu Einkommenseinbußen, sondern auch zu Krankheit. Laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sind Arbeitssuchende je nach Altersgruppe gut doppelt so häufig krank wie Erwerbstätige. „Je länger die Arbeitslosigkeit dauert und je geringer die Perspektiven auf einen Wiedereinstieg sind, desto belastender wird die Situation für die Betroffenen und ihre Familien“, sagt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. kna

Mehr als jeder zweite Berufstätige arbeitet am Computer

Der Computer ist laut des Hightech-Verbandes Bitkom zum wohl wichtigsten Arbeitswerkzeug der Berufstätigen geworden. 61 Prozent der Beschäftigten nutzen regelmäßig einen PC bei der Arbeit. Zum Vergleich: Im Jahr 2003 gebrauchten mit 44 Prozent deutlich weniger Arbeitnehmer einen PC im Job. Die weiteste Verbreitung haben Computer-Arbeitsplätze in der Medien- und Kulturbranche mit 92 Prozent, gefolgt von Energieunternehmen mit 82 Prozent und dem Handel mit 71 Prozent. Im EU-Vergleich belegt Deutschland bei der beruflichen Computernutzung Platz sechs. ddp direct

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