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Air Berlin landet in den roten Zahlen



Berlin - Air Berlin hat im zweiten Quartal rote Zahlen geschrieben. Als Begründung führte Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft am Dienstag die Luftraumsperrungen infolge des Vulkanausbruchs auf Island im April an. Der Nettoverlust lag bei 56,9 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingkosten sank von 134,9 Millionen Euro auf 124,3 Millionen Euro. Detaillierte Informationen zum zweiten Quartal veröffentlicht Air Berlin am Donnerstag. ddp

EU-Kommissar will mehr Stresstests

Brüssel - EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn fordert regelmäßige Stresstests für die europäischen Banken. Er wolle mit den EU-Finanzministern darüber sprechen, „in welchen Zeitabständen“ solche Tests stattfinden könnten, sagte Rehn. Die EU hatte im Juli 91 Banken getestet und die Ergebnisse erstmals veröffentlicht. Sechs Banken fielen durch, darunter der deutsche Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate. HB

Tarifabschluss im Energiesektor

Berlin - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Arbeitgeberverband energie- und versorgungswirtschaftlicher Unternehmen Ostdeutschland (AVEU) haben sich in Halle auf ein Tarifergebnis für die rund 20 000 Beschäftigten der privaten Energiewirtschaft in den neuen Bundesländern geeinigt. Das teilte Verdi am Dienstag mit. Danach erhalten die Beschäftigten ab 1. Januar 2011 drei Prozent mehr Gehalt. Für den Zeitraum Juli bis Dezember 2010 werden Vollzeitbeschäftigten einmalig 1500 Euro ausgezahlt. Tsp

Kammern sehen Fachkräftemangel

Berlin - Gut zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland haben Probleme, offene Stellen zu besetzen. In den kommenden fünf Jahren rechnet die Hälfte aller Unternehmen mit einem Fachkräftemangel bei den Hochqualifizierten, wie sich aus der jüngsten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages ergibt, die in Berlin vorgestellt wurde. Die Bundesregierung betonte zugleich, dass dem Fachkräftemangel nicht durch eine stärkere Öffnung des Arbeitsmarktes für Ausländer begegnet werden soll. epd

Bahn-Gewerkschafter verhandeln neu Berlin - Die Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA und fünf Konkurrenten der Deutschen Bahn wollen ihre Tarifgespräche am 14. September fortsetzen. Nach einem Auftakttreffen am Dienstag in Berlin teilten die Gewerkschaften mit, man stehe „am Anfang sehr komplexer und schwieriger“ Verhandlungen. Am Montag war bereits die Lokführergewerkschaft GDL in Verhandlungen mit den Firmen Abellio, Arriva, Benex, Keolis und Veolia Verkehr eingetreten. dpa

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