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Finanzhof stärkt Kindergeldanspruch



München - Volljährige, die nach der Schule noch auf ihren Ausbildungs- oder Studienplatz warten müssen, haben nun einen Grund mehr, diese Zeit fürs Geldverdienen zu nutzen. Denn selbst ein Vollzeitjob steht nicht mehr den Kindergeldzahlungen an die Eltern entgegen, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) in München. Demnach kommt es allein darauf an, ob die Einkünfte im gesamten Kalenderjahr über dem Grenzbetrag von derzeit 8004 Euro liegen. Die neue Rechtsprechung kann sich aber nachteilig auswirken, wenn der Nachwuchs nicht nur während der Wartezeit gearbeitet hat. (Az.: III R 34/09). AFP

Stillstand auf dem Arbeitsmarkt

Nürnberg - Nach rasanten Rückgängen der Arbeitslosenzahlen in den vergangenen Monaten hat die Sommerpause fast zu einem Stillstand auf dem Arbeitsmarkt geführt. Im August seien rund 3,18 Millionen Menschen ohne Arbeit gewesen, berichteten Volkswirte deutscher Großbanken in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Dies wären nur rund 10 000 weniger als im Juli, aber rund 290 000 weniger als vor einem Jahr. Einige Experten erwarten im Monatsvergleich sogar eine Stagnation. Nach Abzug saisonaler Effekte sei die Arbeitslosigkeit aber weiter kräftig gesunken. Die offiziellen Zahlen gibt die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag bekannt. dpa

Potash-Übernahme lockt Gauner an

Washington - Der milliardenschwere Übernahmekampf um dem kanadischen Kali-Förderer Potash lockt anscheinend Gauner an. Die US-Börsenaufsicht SEC wirft zwei spanischen Bankern verbotene Insidergeschäfte vor. Die Männer sollen von dem bevorstehenden Kaufangebot des Bergbaukonzerns BHP Billiton für Potash gewusst und mit krummen Deals fast 1,1 Millionen Dollar Gewinn eingestrichen haben. Laut SEC arbeitet einer der Männer für die spanische Bank Santander, die BHP bei der Übernahme berät. Mit einem Komplizen hat der Banker demnach für 61 000 Dollar Optionen auf Potash-Aktien gekauft, bevor die Übernahme offiziell verkündet wurde. dpa

Philip Morris vertraut den Rauchern

Berlin - Der Zigarettenhersteller Philip Morris erwartet in Deutschland trotz vieler Rauchverbote einen stabilen Absatz. Die Zahl werde sich bei etwa 145 Milliarden Zigaretten jährlich einpendeln, sagte der Geschäftsführer der deutschen Philip Morris GmbH, Raman Berent, am Mittwoch bei einer Werksbesichtigung in Berlin-Neukölln. Die Erfahrung zeige, dass ein Rauchverbot „nicht direkt einen geringen Konsum“ bewirke. So sei nach Einführung schärferer Regeln für das Rauchen in der Öffentlichkeit der Zigarettenabsatz in Spanien sogar gestiegen und in Frankreich nur leicht zurückgegangen. dpa

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