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Aufschwung verliert an Tempo



Berlin - Die deutsche Wirtschaft kann nach Einschätzung des Berliner DIW ihr hohes Tempo aus dem Frühjahr nicht halten. Im dritten Quartal werde die Wirtschaftsleistung nur noch um 0,9 Prozent steigen, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Montag mit. Der Zuwachs bleibe damit jedoch über den langjährigen Durchschnittswerten. „Die Konjunktur bleibt eindeutig aufwärtsgerichtet“, sagte DIW-Experte Ferdinand Fichtner. Grund für das schwächere Wachstum sei die Abkühlung der Weltwirtschaft und die Beruhigung auf dem Bau. Besser laufen dürfte dagegen der private Konsum. rtr

Schlecker gibt Gutscheine aus

Berlin - Die Drogeriekette Schlecker hat sich für die Datenpanne vom Freitag mit Einkaufsgutscheinen für ihre Online-Kunden entschuldigt. Als direkte Reaktion auf das Datenleck habe Schlecker seinen Online-Kunden am Freitag per E-Mail einen Einkaufsgutschein im Wert von fünf Euro angeboten, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag. Es handele sich dabei nicht um eine Entschädigungszahlung, sondern um „eine allgemeine Kulanzgeste“. Am Freitag war bekannt geworden, dass die Daten von 150 000 Kunden der Kette im Internet abrufbar waren. Das Datenleck war nach Schlecker-Angaben nach der Entdeckung umgehend geschlossen worden. AFP



E-Plus verliert im Handynetz-Test

München - Die Qualität der Internetzugänge per Handy ist bei den vier deutschen Netzbetreibern einem Test zufolge sehr unterschiedlich. Zwar lägen die Konzerne beim Telefonieren in der Netzversorgung, Stabilität und Sprachqualität fast gleichauf, berichtete die Zeitschrift „Chip“. Anders sei es im mobilen Internet. Schlusslicht ist E-Plus. Dort seien die Internetverbindungen deutlich langsamer als bei den Konkurrenten. O2 habe seine Stärke beim Versenden von E-Mails und Übertragen großer Dateien. Vodafone übertrage Internetseiten am schnellsten. Gewinner im „Chip“-Test wurde das Netz der Telekom, in dem Verbindungen am zuverlässigsten gewesen seien. AFP



HP lockt Anleger mit Milliarden

Palo Alto - Der weltgrößte Computerbauer Hewlett-Packard will verunsicherte Anleger mit einem Aktienrückkaufprogramm zurückgewinnen. Bis zu zehn Milliarden Dollar wolle man ausgeben, um den Kurs zu pflegen. Seit dem Rausschmiss von Konzernchef Mark Hurd dümpelt die Aktie bei etwa 40 Dollar. Zuvor waren es gut 46 Dollar gewesen. „Wir gehen davon aus, dass wir alleine im vierten Geschäftsquartal Aktien für drei Milliarden Dollar zurückkaufen werden“, sagte Finanz- und Interimschefin Cathie Lesjak. Hurd war abgetreten, nachdem eine Liaison mit einer Ex-Mitarbeiterin ans Licht gekommen war. Das hatte die Börsianer geschockt. dpa

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