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Keine Streiks bei Air Berlin

Frankfurt am Main - Die angedrohten Pilotenstreiks bei Air Berlin sind vom Tisch. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit einigte sich am Dienstag mit dem Unternehmen auf neue Arbeitsbedingungen für die Flugzeugführer. Der Abschluss sehe eine schrittweise Angleichung an die besseren Arbeitsbedingungen der 2007 übernommenen Ferienflugtochter LTU vor, teilte die Fluggesellschaft mit. Die Gewerkschaft hatte nach monatelangen erfolglosen Verhandlungen mit einem Ausstand noch im August gedroht. Air Berlin sprach jetzt von einer „klaren Verbesserung“ der Arbeitsbedingungen. Der Manteltarifvertrag läuft bis Ende 2012. Der Abschluss steht aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Piloten. rtr

36 000 Ingenieure fehlen

Berlin - Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat erneut vor einem drohenden Fachkräftemangel gewarnt. Die IT-Branche habe selbst im Rezessionsjahr 2009 rund 20 000 Stellen nicht besetzen können. Zudem fehlten 36 000 Ingenieure. Das sagte Brüderle am Dienstag nach einem Treffen mit hochrangigen Wirtschaftsvertretern in Berlin. Einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zufolge klagt jeder fünfte Betrieb über Probleme bei der Stellenbesetzung. „70 Prozent der Unternehmen haben partiell oder durchgängig Besetzungsprobleme“, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann nach dem Treffen.rtr

Indiens Wirtschaft wächst kräftig

Neu-Delhi - Die indische Wirtschaft ist im zweiten Quartal so stark gewachsen wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Die Summe aller produzierten Waren und Dienstleistungen lag zwischen April und Juni um 8,8 Prozent höher als vor einem Jahr. Das teilte die indische Regierung am Dienstag mit. Wie schon während der Finanzkrise profitiert Indien dabei von seinem riesigen Binnenmarkt und der geringen Exportabhängigkeit. Weil China zuletzt unter der weltweiten Rezession litt, kommt Indien den Wachstumszahlen des Rivalen immer näher. rtr

Vortrag von US-Botschafter Murphy

Berlin - US-Botschafter Philip Murphy hält am 13. September an der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin einen Vortrag über die weltwirtschaftliche Lage. Seine „Open Lecture“ ist Teil einer Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Tagesspiegel. Murphy hat 23 Jahre lang für die US-Bank Goldman Sachs gearbeitet und amtiert seit gut einem Jahr als US-Botschafter in Deutschland. In seinem Vortrag will er auch Risiken des deutschen Wachstums ansprechen. Die Veranstaltung beginnt um 12.30 Uhr an der ESMT (Schlossplatz 1). Anmeldungen bitte per Mail an kristin.dolgner@esmt.org oder per Fax an 030 / 21231-1069. Tsp

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