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Computerkriminalität nimmt zu

Düsseldorf - Computer-Kriminelle spähen einer Studie zufolge vermehrt sensible Daten von Unternehmen aus und richten dadurch in der deutschen Wirtschaft jährlich Schäden von mehr als zehn Milliarden Euro an. Vor allem Kunden- und Arbeitnehmerdaten würden gestohlen, aber auch für Firmen entscheidendes Know-how, wie aus einer am Mittwoch vorgelegten Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG hervorgeht. Jedes vierte Unternehmen in Deutschland sei in den vergangenen drei Jahren Opfer von Computerkriminalität geworden. Die größte Gefahr drohe den Unternehmen von frustrierten oder geldgierigen Mitarbeitern und Insidern. Vor allem die Branchen Maschinenbau und Automobilindustrie seien gefährdet. rtr

Arbeiter gehen früher in Rente

Berlin - Körperlich hart arbeitende Erwerbstätige scheiden einer Studie zufolge frühzeitig aus dem Berufsleben aus. Der Frührentner-Anteil liege mit 58 Prozent um rund 20 Punkte höher als bei den weniger stark beanspruchten Arbeitnehmern, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des Internationalen Instituts für Empirische Sozialökonomie (Inifes). Das Gros der körperlich hart Arbeitenden könne nicht bis 65 arbeiten und erst recht nicht bis 67, hieß es in der von der gewerkschaftsnahen Hans- Böckler-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie. rtr

Nachfrage nach Maschinen steigt

Frankfurt am Main - Die deutschen Maschinenbauer sammeln mit rasantem Tempo neue Aufträge ein. Im Juli lag das Auftragsplus real 48 Prozent über dem Vorjahresmonat, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Mittwoch mitteilte. Allerdings hatte die Branche 2009 mit einem Minus von 38 Prozent ihren schlimmsten Einbruch bei den Auftragseingängen seit mehr als 50 Jahren erlitten. Als Gründe für die starke Erholung nannte der VDMA die weltweiten Konjunkturprogramme. dpa

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