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Führungskräfte verdienen besser



Gummersbach - Die Gehälter von Führungskräften sind trotz der Wirtschaftskrise zuletzt gestiegen. Leitende Angestellte verdienten in diesem Sommer 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie die Beratungsfirma Kienbaum in einer Studie am Mittwoch mitteilte. In den kommenden zwölf Monaten rechnen die Unternehmen erneut mit einer leichten Erhöhung. Im Jahr 2009 erhielten Führungskräfte im Durchschnitt einen Bonus von rund 29 000 Euro. Ein leitender Angestellter auf der zweiten Ebene verdiente laut Kienbaum 97 000 Euro pro Jahr, während Führungskräfte der ersten Ebene unterhalb der Geschäftsführung 132 000 Euro verdienen. Als Topverdiener gelten weiterhin die Gesamtleiter der kaufmännischen Bereiche mit durchschnittlich 157 000 Euro Jahresverdienst. AFP

Einzelhandel verkauft mehr

Wiesbaden - Der deutsche Einzelhandel hat im Ferienmonat Juli schwächere Umsätze erzielt. Experten sehen aber nach wie vor einen positiven Trend. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, lagen die Umsätze im Juli saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent unter dem Juni-Niveau. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren die Umsätze allerdings 2,4 Prozent im Plus. Nach Herausrechnung der Inflation ergibt sich im Monatsvergleich ein Rückgang um real 0,3 Prozent und im Jahresvergleich ein reales Plus von 0,8 Prozent. dpa

Bombardier beklagt Spardiktat

Montreal - Der kanadische Flugzeug- und Bahntechnik-Hersteller Bombardier leidet unter dem Spardiktat seiner Kunden. Vor allem die von Geschäftsleuten früher gerne genutzten Business-Jets verkauften sich im zweiten Geschäftsquartal deutlich schlechter, erklärte der Konzern am Mittwoch in Montreal. Mittlerweile gebe es aber Anzeichen für eine Erholung, die Stornierungen nähmen ab. Der Umsatz des Konzerns, dessen Schienenbereich von Berlin aus gesteuert wird, sank im ersten Halbjahr um 18 Prozent auf knapp 4,1 Milliarden US-Dollar (3,2 Milliarden Euro). Der Gewinn schrumpfte sogar um 27 Prozent auf unterm Strich noch 148 Millionen Dollar. BERICHT Q2]dpa

Post und Telekom in der Kritik

Berlin - Deutsche und europäische Konzerne sollen in den USA systematisch Arbeitnehmerrechte verletzt haben. So hätten die Deutsche Telekom und die Deutsche Post bei US-Tochterunternehmen die Beschäftigten daran gehindert, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Das geht aus einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hervor, der am heutigen Donnerstag vorlegt werden soll. Demnach wurden Angestellte „in aggressiver Weise“ daran gehindert, sich zu organisieren und Tarifverhandlungen zu führen. Mitarbeitern seien im Fall von Gewerkschaftsgründungen oder Streiks arbeitsrechtliche Konsequenzen angedroht worden. AFP

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