NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Wolf will Zugriff auf Energienetze

Berlin - Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) will im Herbst ein Konzept zum Aufbau eines „Berliner Stadtwerkes“ vorstellen. In einem virtuellen Kraftwerk sollten Energiequellen öffentlicher Unternehmen wie der Berliner Stadtreinigung (BSR) gebündelt werden, sagte Wolf am Donnerstag. Darüber hinaus sei die Verbindung des Projekts mit dem Glasfasernetz für den Informationsfluss notwendig. „Wir wollen wissen, was wo verbraucht und eingespeist wird.“ Voraussetzung für eine zukunftsorientierte, ökologische Energiepolitik sei der Zugriff des Senats auf Strom-, Gas- und Fernwärmenetze. Wolf wollte nicht sagen, in welchem Zeitraum das Projekt umgesetzt werden und welchen Anteil es an der Energieerzeugung Berlins haben könnte. ddp

Autoexport legt kräftig zu

Berlin/Bad Homburg - Der deutsche Automarkt kommt nicht in Schwung – im Ausland legen deutsche Hersteller aber weiter zu. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Inland sank im August auf 201 000, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Importeursverband VDIK am Donnerstag mitteilten. Das waren 27 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, als die Abwrackprämie für Altautos die Nachfrage noch angekurbelt hatte. Der Export legte dagegen um zwölf Prozent auf 252 550 Personenwagen zu. Vor diesem Hintergrund erhöhte sich die Produktion in den heimischen Werken um vier Prozent auf 338 500 Pkw. dpa

Deutschlands grünste Stadt gesucht

Berlin - Eine Studie von Siemens und dem Forschungsinstitut Economist Intelligence Unit soll die Frage beantworten, welche die ökologischste Stadt Deutschlands ist. Dafür sollen die Beiträge von zwölf deutschen Städten für einen nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz verglichen und im „German Green City Index“ Ende des Jahres veröffentlicht werden. Untersucht werden Berlin, Hamburg, München, Bremen, Hannover, Nürnberg, Frankfurt am Main, Mannheim, Essen, Köln, Leipzig und Stuttgart. Tsp

HP gewinnt Bieterwettstreit um 3Par Round Rock/Fremont - Eine zwei Wochen lang hitzig geführte Bieterschlacht ist entschieden: Der weltgrößte Computerbauer Hewlett-Packard übernimmt für insgesamt 2,4 Milliarden Dollar den Speicherspezialisten 3Par. Der Rivale Dell erklärte am Donnerstag, aus dem Rennen auszusteigen. Zuvor hatte HP sein viertes Angebot vorgelegt und mit einem Aufschlag das 3Par-Management auf seine Seite gezogen. Pro Aktie bietet HP nun 33 Dollar. Vor dem Aufflammen des Interesses an 3Par war die Aktie keine 10 Dollar wert. dpa

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