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Fonds wollen gegen VW klagen

Frankfurt am Main - Im Streit um Schadensersatzforderungen wegen der gescheiterten VW-Übernahme durch Porsche bahnt sich ein erstes Gerichtsverfahren in Deutschland an. „Volkswagen hat unser Angebot einer außergerichtlichen Einigung vor einigen Tagen abgelehnt“, zitiert die „Wirtschaftswoche“ Rechtsanwalt Franz Braun von der Kanzlei CLLB. Sie vertritt nach eigenen Angaben gemeinsam mit der US-Kanzlei DRRT 14 Fonds, die sich geschädigt fühlen. „Es steht nun die Einleitung des Klageverfahrens an“, sagte der Anwalt. Dabei gehe es um Schadenersatzforderungen von rund 2,4 Milliarden Euro. VW hält eine Klage für unbegründet, wie ein Sprecher sagte. rtr

HSH Nordbank kündigt Detektei

Frankfurt am Main - Die HSH Nordbank zieht erste Konsequenzen aus der Spitzelaffäre. Wie das „Handelsblatt“ aus Hamburger Finanzkreisen erfuhr, hat die Landesbank die Verbindung zu der Wirtschaftsdetektei Prevent Ende vergangene Woche gekündigt. Die Sicherheitsberater waren im Jahr 2005 von der HSH angeheuert worden, um „undichte Stellen“ in der Bank auszumachen und zu beseitigen. Im Zuge dieser Untersuchung tauchte möglicherweise gefälschtes Beweismaterial auf, das mehrere Vorstände ihren Posten kostete. Wegen der Intrigen- und Spitzelvorwürfe steht die Führung der Bank unter massivem Druck. HB

Rosneft bekommt neuen Chef

Moskau - Wechsel an der Spitze des staatlichen russischen Ölkonzerns Rosneft: Auf Befehl von Kremlchef Dmitri Medwedew hat der Aufsichtsrat Vizeboss Eduard Chudainatow zum Vorsitzenden befördert. Der 1960 geborene Chudainatow löst Sergej Bogdantschikow ab, der den Ölförderer zwölf Jahre leitete und nun als Kandidat für den Föderationsrat in Moskau gilt, dem russischen Oberhaus. dpa

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