NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bayer darf Potenzpille vermarkten



Berlin - Der Pharmakonzern Bayer will das Geschäft mit seiner Potenzpille Levitra ausbauen. Nach der Zulassung durch die EU-Kommission soll ab November eine neue Variante auf den europäischen Markt gebracht werden, die ohne Wasser eingenommen werden kann, wie die Bayer Schering Pharma AG am Montag in Berlin mitteilte. Mit Levitra erzielte der Konzern 2009 einen Umsatz von 360 Millionen Euro. dpa

Kriminalität im Internet nimmt zu

Berlin - Immer mehr Computernutzer werden einer Studie zufolge Opfer von Internetkriminalität. 43 Prozent der Nutzer gaben an, dass ihr Computer schon einmal mit einem Schadprogramm infiziert gewesen sei, das waren fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, teilten das Bundeskriminalamt und der IT-Branchenverband Bitkom am Montag mit. Onlineverbrechen nähmen weiter zu. Ein besonders starker Anstieg sei bei Bankgeschäften zu erwarten.AFP

Mehr Bürger melden sich pleite

Hamburg - Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland ist im ersten Halbjahr deutlich gestiegen. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum kletterte sie um knapp 13 Prozent auf 69 417, wie die Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel am Montag mitteilte. Schuld an Zahlungsunfähigkeit sei häufig ein Leben auf Pump mit Ratenzahlungen und Kreditkartenkäufen. Für das Gesamtjahr rechnen die Experten mit insgesamt 140 000 Privatinsolvenzen. Dies wäre ein neuer Rekord. dpa

Foxconn will ohne Arbeiter fertigen

New York - Der weltgrößte Elektronikhersteller Foxconn denkt über vollautomatische Fabriken in den USA nach. „Mit Automatisierung in den USA kann man auch nach China liefern, die Kosten wären immer noch konkurrenzfähig“, sagte Foxconn-Gründer Terry Gou. Der taiwanesische Konzern produziert in China für Technikhersteller wie Apple, Dell oder Nokia. Das Unternehmen mit mehr als 900 000 Beschäftigten stand in diesem Jahr in der Kritik, nachdem sich mehrere Arbeiter in einem Werk in Shenzhen das Leben genommen hatten. dpa

Erste Stahl-Tarifrunde ohne Ergebnis

Gelsenkirchen - Die erste Verhandlungsrunde für die rund 85 000 Stahlkocher in der nordwestdeutschen Stahlindustrie ist am Montag ohne Ergebnis geblieben. Angesichts des Aufschwungs in der Stahlindustrie war die IG Metall mit einer Forderung nach deutlichen Einkommenserhöhungen von sechs Prozent in die Verhandlungen gegangen. Die Arbeitgeber legten in der ersten Runde kein Angebot vor. IG-Metall-Verhandlungsführer Oliver Burkhard warf den Arbeitgebern vor, den Aufschwung kleinreden zu wollen. Die zweite Verhandlungsrunde ist für den 17. September geplant. dpa

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