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Deutsche Löhne steigen langsam

Gummersbach/Wiesbaden - Die Löhne und Gehälter in Deutschland sind im vergangenen Jahrzehnt weniger gestiegen als in allen anderen europäischen Ländern. In Deutschland legten die Bruttolöhne in der Privatwirtschaft vom Jahr 2000 bis 2010 um gut 22 Prozent zu, in der EU hingegen im Schnitt um gut 36 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Anders sieht es bei den Gehältern von Führungskräften aus: Sie sind trotz der Wirtschaftskrise zuletzt gestiegen. Leitende Angestellte verdienten in diesem Sommer 2,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte die Beratungsfirma Kienbaum in ihrer Vergütungsstudie zu leitenden Angestellten mit. Spitzengehälter erhielten Führungskräfte auf der ersten Ebene in der Chemiebranche und der Mineralölverarbeitung, vergleichsweise wenig gebe es in der Bauwirtschaft. AFP

In Potsdam sind die Häuser teuer

Berlin - Für Immobilienkäufer ist Potsdam laut einer Studie das teuerste Pflaster in Ostdeutschland außerhalb Berlins. Für frei stehende Eigenheime werden in Brandenburgs Landeshauptstadt bis zu 650 000 Euro gezahlt, wie eine am Mittwoch vorgestellte Auswertung der bundeseigenen Immobiliengesellschaft TLG ergab. Es folgen Dresden mit Spitzenpreisen bis 500 000 Euro und Jena (bis 470 000 Euro). Auch bei Reihenhäusern und Eigentumswohnungen ist Potsdam am teuersten. Bei Neubauwohnungen liegt allerdings Rostock-Warnemünde mit bis zu 3800 Euro pro Quadratmeter vorn. In Berlin beobachtete die TLG einen auffälligen Preisanstieg bei Eigentumswohnungen im Ostteil der Stadt. dpa

Anleger sollen geschützt werden

Berlin - Verbraucher sollen künftig besser vor dubiosen Geldanlagen geschützt werden. Die Bundesregierung ist sich bei den Regeln zur Kontrolle des sogenannten grauen Kapitalmarkts einig, wie aus einem Brief des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht. Auf dem grauen Kapitalmarkt werden spezielle Produkte wie Beteiligungen an Immobilien oder Schiffen bisher ohne staatliche Regeln vertrieben. Wie aus dem Brief des Wirtschafts- an das Finanzministerium hervorgeht, sind sich die beiden Häuser nun in zentralen strittigen Fragen einig. So bleiben die rund 80 000 Verkäufer von Finanzprodukten am grauen Kapitalmarkt der Gewerbeaufsicht unterstellt. AFP

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