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Berlin steigert Im- und Export

Berlin - Die Exporte der Berliner Wirtschaft haben im ersten Halbjahr 2010 ein Volumen von über sechs Milliarden Euro erreicht. Der Warenwert lag damit fast 18 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Die Ausfuhren in die EU-Länder stiegen demnach um 15 Prozent. Wichtigstes Bestimmungsland für die Berliner Wirtschaft waren die USA mit einem Exportvolumen von 527 Millionen Euro, gefolgt von Frankreich und Polen. Die Importe erreichten in den ersten sechs Monaten einen Wert von 4,6 Milliarden Euro. Das waren gut neun Prozent mehr als vor einem Jahr. Die meisten Waren wurden aus Frankreich und Polen eingeführt. dapd

Jobeinstieg wird schwieriger

Düsseldorf - Junge Menschen in Deutschland finden beim Berufseinstieg immer seltener einen regulären Arbeitsplatz. Knapp 40 Prozent arbeiteten zunächst als Leiharbeiter, Teilzeitkraft oder auf einer befristeten Stelle, teilte die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Montag unter Berufung auf eine Studie der Hochschule Niederrhein mit. Damit habe sich der Anteil der jungen Erwachsenen bei atypischen Arbeitsverhältnissen im untersuchten Zeitraum von 1997 bis 2007 mehr als verdoppelt. Auch in allen anderen Altersgruppen sei der Anteil der irregulär Beschäftigten gestiegen - jedoch bei weitem nicht so stark wie bei den Jungen. Unter den Leiharbeitern machten junge Erwachsene unter 35 Jahren heute mehr als die Hälfte aus. AFP

Deutsche gründen wieder mehr

Wiesbaden - In der ersten Jahreshälfte 2010 ist die Zahl der neu angemeldeten Betriebe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent auf knapp 380 000 gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Gleichzeitig ging die Zahl der abgemeldeten und komplett aufgegebenen Betriebe um 4,1 Prozent auf gut 282 000 zurück. Insgesamt stieg die Zahl der Anmeldungen bei den Gewerbeämtern, bei denen auch Ummeldungen, Verlagerungen und Umwandlungen von Betrieben mitgezählt werden, um 5,2 Prozent auf 453 300. Dem standen 355 700 Abmeldungen (minus 4,3 Prozent) gegenüber. dpa

Pleite der Sachsen-LB kostet mehr

Frankfurt am Main - Die sächsische Landesregierung rechnet offenbar damit, die 2,75-Milliarden-Euro-Bürgschaft für ihre ins Trudeln geratene Landesbank voll bezahlen zu müssen. Das geht aus dem jetzt vorgelegten Haushaltsentwurf hervor. Darin sind nicht nur jene rund 960 Millionen Euro eingestellt, die bislang für die toxischen Papiere der Sachsen-LB im Gespräch waren. Darüber hinaus will sich Finanzminister Georg Unland (CDU) die Aufnahme von Krediten bis zu einer Höhe von fast 1,8 Milliarden Euro genehmigen lassen. HB

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